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Ist Erythropoetin (EPO) nach Herzinfarkt sinnvoll, 2011

Erythropoetin (EPO) nach Herzinfarkt ist nicht nur unwirksam, sondern auch schädlich.

Im Juni 2011 hatte die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA die Dosierungsempfehlungen für Erythropoese-stimulierende Wirkstoffe (ESA) bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz geändert: Klinische Studien hatten gezeigt, dass es nach einem Anheben des Hb-Wertes auf über 11 g/dl die Rate der kardiovaskulären Ereignissen wie Schlaganfälle sich erhöht hatte (2)

Erstaunlicherweise hatte jetzt eine aktuelle Studie in JAMA (1) den „kardioprotektiven Wirkung“ von Epoetin-alfa (EPO) bei Herzinfarkt-Patienten (STEMI) untersucht. Die Autoren hatten sich durch die „bessere Durchblutung“ und mögliche Stimulation der Gefäßbildung einen Schutz vor dem Zelltod der Muskelzellen erhofft. In einer randomisierten Studie hatten ein Teil der Herzinfarkt-Patienten vier Stunden nach PCI EPO-Infusion verabreicht bekommen.

Die Ergebnisse waren jedoch vernichtend für EPO. Unter der EPO-Anwendung kam es nicht zu einer Verringerung sondern möglicherweise zu einer Vergrößerung des Herzinfarkt-Areals. Des Weiteren ist die Rate der kardiovaskulären Komplikationen wie Thrombose  darunter gestiegen.

Also, es bedarf grundsätzlich ein besonderer Vorsicht des EPO-Einsatzes bei Herz-Patienten, auch wenn diese EPO aus anderen Gründen erhalten sollten.

  1. Samer S. Najjar et al: Intravenous Erythropoietin in Patients With ST-Segment Elevation Myocardial InfarctionREVEAL: A Randomized Controlled Trial. JAMA 2011;305(18):1863-1872
  2. Erythropoetin: FDA fordert vorsichtigere Dosierung, 28.06.2011 
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Stand: 25. Mai 2013