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Die Unterbrechung von Low-Dose-ASS und Herzinfarkt-Risiko bei KHK-Patienten, 2011

Patienten mit einem stattgehabten kardiovaskulären Ereignis, die die Einnahme von gering dosiertem Aspirin (75-300mg/d) unterbrechen, haben ein erhöhtes Risiko für einen nicht-tödlichen Herzinfarkt.

KHK-Patienten sollten die Einnahme von low-dose-ASS nicht unterbrechen. Die nicht-compliance (nicht-Adhärenz) seitens der Patienten war die häufigste Ursache für die Unterbrechung. Ärzte sollten sich immer wieder vergewissern, ob die Patienten die ASS tatsächlich kaufen und einnehmen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Die Unterbrechung von gering dosiertem Aspirin und das Risiko für einen Myokardinfarkt: Fallkontrollstudie in der Primärversorgung im Vereinigten Königreich von England (UK)

ZIELSETZUNG:

Diese Studie sollte das Risiko für einen Myokardinfarkt und Tod durch koronare Herzerkrankungen nach einer Unterbrechung von gering dosiertem Aspirin beurteilen. Sie wurde in der Primärversorgung mit Patienten mit bekannten kardiovaskulären Ereignissen durchgeführt.

 

DESIGN:

Es wurde eine Nested Case-Control-Studie durchgeführt.

(Anmerkung: „Eine Nested Case-Control-Studie ist eine Fall-Kontroll-Studie bei der die Fälle und Kontrollen aus der Population einer Kohortenstudie gezogen werden“, Zitat: H.-P. Altenburg: Auswertung epidemiologischer Studien mit Hilfe von SAS II, Seite 1, www.urz.uni-heidelberg.de/imperia/md/content/urz/programme/statistik/sas-treff/2003-04-04.pdf, aufgerufen am 5.9. 2011)

 

SETTING:

Eine Health Improvement Network (THIN) Datenbank im Vereinigten Königreich von England (UK).

 

TEILNEHMER:

Die Teilnehmer waren zwischen 50 und 84 Jahre alt. Sie erhielten im Zeitraum von 2000 bis 2007 (n=39 513) gering dosiertes Aspirin für eine sekundäre Prävention von kardiovaskulären Ereignissen.

 

HAUPTMESSPUNKTE:

Die Teilnehmer erhielten durchschnittlich ein follow-up für 3,2 Jahre, um die Fälle von nicht-tödlichen Herzinfarkten oder Tod durch koronare Herzerkrankung zu ermitteln. Eine Nested Case-Control-Studienanalyse beurteilte das Risiko für diese Ereignisse bei denen, die aufgehört hatten eine geringe Dosis an Aspirin zu nehmen, verglichen mit denen, die die Behandlung fortgeführt hatten.

 

ERGEBNISSE:

Es gab 876 nicht tödliche Myokardinfarkte und 346 Todesfälle durch eine koronare Herzerkrankung (KHK). Verglichen mit konstanten Aspirineinnehmern, hatten die Patienten, die kürzlich die Einnahme von Aspirin unterbrochen hatten, ein signifikant höheres Risiko für nicht tödliche Myokardinfarkte oder kombiniert mit Tod durch KHK (rate ratio 1,43, 95% Konfidenzintervall (CI), 1,12-1,84) und für nicht tödlichen Herzinfarkt allein (1,63, CI 1,23-2,14). Es gab keine signifikante Assoziation zwischen kürzlich gestoppter Einnahme des gering dosierten Aspirin und dem Risiko für Tod durch KHK (1,07, CI 0,67-1,69). Für alle 1000 Patienten über einen Zeitraum von einem Jahr gab es vier mehr Fälle von nicht tödlichem Myokardinfarkt unter Patienten, die die Behandlung mit gering dosiertem Aspirin (kürzliche Unterbrecher) unterbrochen hatten, verglichen mit den Patienten, die die Behandlung fortgeführt hatten.

 

FAZIT:

Patienten mit einem stattgehabten kardiovaskulären Ereignis, die die Einnahme von gering dosiertem Aspirin unterbrechen, haben ein erhöhtes Risiko für einen nicht-tödlichen Herzinfarkt verglichen mit den Patienten, die die Behandlung mit Aspirin fortführen.

  1. García Rodríguez LA et al. Discontinuation of low dose aspirin and risk of myocardial infarction: Case-control study in UK primary care. BMJ 2011 Jul 19; 343:d4094
Schlüsselwörter: aspirin-unterbrechung, pause, antithrombotische therapie, therapiepause, akutes koronarsyndrom, Herzinfarkt-risiko, Einsatz, Clopidogrel, Plavix, pause, Aspirin, ASS, Langzeittherapie, gefäß-krankheit, Monotherapie, duale therapie, antikoagulation, gerinnung, kardiovaskuläre krankheiten, marcumar, lyse, Kombinationstherapie, gefässe, unterbrechen, stent, plavix, heparin, clopidogrel, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013