Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Kalziumzufuhr, Frakturrisiko und Osteoporose, 2011

Aktuelle Studie (1): Niedrige diätetische Kalziumzufuhr erhöht insgesamt das Fraktur- und Osteoporose-Risiko exzessiv.

Während der 19 Jahre hatten Frauen mit einer niedrigen diätetischen Kalziumzufuhr (750mg) häufiger die ersten Knochen-Frakturen jeglichen Typs

Die Präventionsmaßnahmen zur Senkung der Osteoporose-Frakturen sollten sich auf Personen konzentrieren, die wenig Kalzium zu sich nehmen. Steigern der Kalziumzufuhr bei jenen, die sowieso ausreichende Mengen über die Nahrung konsumieren, ergibt keinen Sinn.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Kalziumzufuhr, Frakturrisiko und Osteoporose: eine longitudinale, prospektive Kohortenstudie.

ZIEL:

In der Studie sollte der Zusammenhang einer Langzeit-Kalziumzufuhr mit dem Risiko für Frakturen allgemein, Hüftfrakturen im Besonderen sowie Osteoporose analysiert werden.

DESIGN:

Eine longitudinale, prospektive Kohortenstudie auf Basis einer schwedischen Kohorte mit Subkohorte (Swedish Mammography Cohort, Swedish Mammography Cohort Clinical).

SETTING:

Schwedische, bevölkerungsbasierte Kohorte aus dem Jahr 1987.

TEILNEHMER:

61433 Frauen (geboren 1914 bis 1948) wurden über 19 Jahre beobachtet. 5022 der  Frauen waren Teil der Subkohorte.

HAUPTBESTIMMUNGSPUNKTE:

Als primärer Outcome wurde das Auftreten von Frakturen allgemein und insbesondere Hüftfrakturen analysiert. Die Informationen hierzu wurden Datenbanken entnommen. Als sekundärer Outcome wurde die Osteoporose-Rate mittels Osteodensitometrie (DXA-Messung) in der Subkohorte bestimmt. Die Ernährung der Teilnehmer wurde anhand mehrerer Fragebögen ermittelt.

 

ERGEBNISSE:

Während des Follow-up erlitten 14738 Frauen (24%) eine erste Fraktur, 3871 (6%) davon eine erste Hüftfraktur. Von den 5022 Frauen der Subkohorte wurde bei 1012 (20%) eine Osteoporose festgestellt. Das Verhältnis von Risiko und Kalziumzufuhr war nicht-linear. Die unbereinigte Rate einer ersten Fraktur lag im untersten Quintil der Kalziumzufuhr bei 17,2/1000 Personenjahre und  im dritten Quintil bei 14,0/1000 Personenjahre. Dies entspricht einem multivariat adaptierten Hazard Ratio von 1,18 (95%-Konfidenzintervall 1,12 - 1,25). Das Hazard Ratio einer ersten Hüftfraktur lag bei 1,29 (1,17 - 1,43) und die Odds Ratio für Osteoporose bei 1,47 (1,09 - 2,00). Bei geringer Vitamin D-Zufuhr zeigte sich im ersten Kalzium-Quintil eine erhöhte Frakturrate. Im obersten Kalzium-Quintil war das Risiko einer Fraktur oder einer Osteoporose nicht weiter reduziert. Allerdings war die Rate von Hüftfrakturen mit einem Hazard Ratio von 1,19 (1,06 - 1,32) erhöht.

  1. Warensjö E et al. Dietary calcium intake and risk of fracture and osteoporosis: Prospective longitudinal cohort study. BMJ 2011 May 24; 342:d1473
Schlüsselwörter: Kalziumzufuhr, Frakturrisiko, calcium, vitamin-d, nahrung, nahrungergänzungsmittel, Osteoporose, Osteoporoseprophylaxe, khk, schlaganfall, Kalzium-Supplementation, studie, diät, nahrung, ernährung, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013