Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Neue Methoden verbessern das Überleben bei Nieren-Transplantantierten Patienten, 2011

Zusatztherapie mit Plasmaphrese, Immunglobulin-Therapie und Immunsuppression verbesserte das Überleben HLA-inkompatiblen Nierenempfängern. Die ermutigenden Ergebnisse der aktuellen Studie (1) wird vermutlich große randomisierte Studien veranlassen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Desensibilisierung bei HLA-inkompatiblen Nierenempfängern und deren Überlebensrate

HINTERGRUND: Über 20,000 Nierentransplantationskandidaten in den Vereinigten Staaten sind HLA-sensibilisert und müssen eventuell länger auf eine Transplantation warten. Diese Kandidaten können seltener transplantiert werden und müssen eine erhöhte Todesrate in Kauf nehmen. Eine Lösung wäre Lebend-Donor-Transplantationen durchzuführen mit vorheriger Depletion Donor-spezifischer anti HLA-Antikörper. Ob eine solche Antikörper-Depletion ein Überlebensvorteil im Vergleich zum Warten auf eine HLA-kompatibles Nierentransplantat erbringt, ist ungewiss.

 

METHODEN: Es wurde ein Protokol  verwendet, welches Plasmapherese beinhaltet und die Gabe von low-dose intravenösem Immunoglobulin zur Desensiblisierung von 211 HLA-sesibilisierten Patienten, die anschliessend eine Nierentransplantation erhielten (treatment-Gruppe). Die Todesfälle wurden zwischen der Gruppe die einer Desensibilisierung unterzogen wurde und zweier ausgesuchter Kontrollgruppen in der Patienten auf einer Warteliste für Nierentransplantation standen und nur Dialyse erhielten (Dialyse-Gruppe) oder entweder Dialyse oder eine HLA-kompatible Transplantation erhielten (Dialyse oder Transplantations Gruppe) verglichen.

 

ERGEBNISSE: In der Behandlungsgruppe zeigte die Kaplan-Meier Kurve ein Patientenüberleben von 90.6% für 1 Jahr, 85.7% für 5 Jahre, und 80.6% für 8 Jahre, im Vergleich zu 91.1%, 67.2%, 51.5%, und 30.5% bei Patienten der Dialyse-Gruppe und 93.1%, 77.0%, 65.6%, und 49.1% bei Patienten der  Dialyse-oder-Transplantations-Gruppe (<0.001 für beide Vergleich).

 

FAZIT: Lebend-Donor-Transplantationen nach Desensiblisierungs-Therapie zeigten ein signifikant längeres Überleben für HLA-sesibilisierte Patienten, im Vergleich zum Warten auf ein HLA-kompatibles Transplantat. Über ein Zeitraum von 8 Jahren war das Überleben bei Desensibilisierung fast doppelt so lange. Diese Daten weisen darauf hin, dass ein Desensibilisierungsprotokoll die Grenzen die eine HLA-Inkompatibilität bei Lebend-Donor-Transplantationen birgt vielleicht gelöst werden können.

  1. Montgomery RA et al. Desensitization in HLA-incompatible kidney recipients and survival. N Engl J Med 2011 Jul 28; 365:318.
Schlüsselwörter: Nierentransplantation, Plasmaphrese, Immunsuppression Dialyse, Gewebe, Kinder, unverträglichkeit Lebendspende, TPX, Nieren-transplantation, Lebendnierenspende, hla-kompatibel, Blutgruppen-Inkompatibilität, Niere, transplantation, AB0-Inkompatibilität, Gewebeunverträglichkeit, überleben, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013