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Patienten verstehen die Vorteile/Nachteile einer Therapie als Prozent-Angaben besser, 2011

Die Patienten haben insgesamt große Schwierigkeiten Vorteile/Nachteile einer Therapie nachzuvollziehen, sie verstehen die klinischen Daten besser, wenn die Ärzte diese als Prozent-Angaben vermitteln, selbst das jedoch mit Einschränkungen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Kommunikation von Daten über die Benefits und die Schäden einer Behandlung: Eine randomisierte Studie.

HINTERGRUND:

Trotz eingeschränkter Evidenz wird häufig behauptet, dass natürliche Häufigkeiten (zum Beispiel 2 von 1000) den besten Weg darstellen, absolute Risiken zu übermitteln.

 

ZIELSETZUNG:

Es sollte das Verständnis von Behandlungsbenefit und Schaden verglichen werden, wenn absolute Risiken als natürliche Häufigkeiten, Prozente oder durch beides präsentiert werden. 

 

DESIGN:

Es wurde eine parallel-gruppierte randomisierte Studie mit einer zentralen Vergabestelle und das Maskieren von Untersuchern zur Gruppenzuordnung durchgeführt, geleitet durch eine Internetumfrage im September 2009. (ClinicalTrials.gov Registrationsnummer: NCT00950014)

 

SETTING:

Nationale Stichprobe von U.S.-amerikanischen Erwachsenen von ungefähr 30000 Haushalten, die zufällig durch ein Forschungs-Panel eines professionellen Umfrageunternehmens ausgesucht wurden.

 

TEILNEHMER:

2944 Erwachsene, die 18 oder älter waren (alle mit einem kompletten follow-up).

 

INTERVENTION:

Tabellen, die das absolute Risiko in Zifferformaten von 1-5 darstellen: natürliche Häufigkeiten (x in 1000), variable Frequenzen (x in 100, x in 1000 oder x in 10 000; je nach dem wie erforderlich, um den Zähler >1 zu halten), Prozent, Prozent plus natürliche Häufigkeiten oder Prozent plus variable Häufigkeiten.

 

MESSUNGEN:

Das Verständnis, das mit 18 Fragen (primäre Messgröße) beurteilt wurde und die Beurteilung von Behandlungsbenefit und Schaden waren die Messgrößen.

 

ERGEBNISSE:
Die durchschnittliche Nummer von Verständnisfragen, die korrekt beantwortet wurden, war am geringsten bei der variablen Häufigkeitsgruppe und am höchsten in der Prozentgruppe (13,1 vs 13,8; Differenz 0,7 [95% Konfidenzintervall (CI), 0,3 bis 1,1]). Das Verhältnis der Teilnehmer, die den Verständnistest „bestanden“ haben (≥ 13 korrekte Antworten) war am geringsten in den natürlichen und variablen Häufigkeitsgruppen und am höchsten in der Prozentgruppe (68% vs 73%; Differenz 5 Prozentpunkte [CI 0 bis 10 Prozentpunkte]). Der größte Formateffekt wurde bei den zwei Fragen über die absolute Differenz beobachtet: Der Proportion Correct in der natürlichen Häufigkeitsgruppe versus der Prozentgruppe war 43% versus 72% (P<0,001) und 73% versus 87% (P<0,001).

 

LIMITATIONEN:

Auch wenn die Daten in dem Prozentformat vorgestellt wurden, fielen 1/3 der Teilnehmer durch den Verständnistest.

 

FAZIT:

Natürliche Häufigkeiten sind nicht das beste Format um die absoluten Benefits und Schäden von Behandlungen zu kommunizieren. Das bündigere Prozentformat resultierte in besserem Verständnis: Das Verständnis war insgesamt etwas besser und bemerkenswert besser für absolute Unterschiede.

  1. Woloshin S and Schwartz LM. Communicating data about the benefits and harms of treatment: A randomized trial. Ann Intern Med 2011 Jul 19; 155:87.
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Stand: 25. Mai 2013