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Distale Harnleitersteine: Ultraschallgesteuertes Follow-up, 2011

Nicht-Kontrast-CT ist normalerweise die Erstlinien-bildgebende Untersuchung bei Patienten mit Verdacht auf Uretersteine.  Follow-up-Untersuchungen ist vor allem für Patienten, die nicht-invasiv behandelt wurden, erforderlich. Eine aktuelle Studie untersuchte den Stellenwert von Ultraschall für diese Fragestellung:

Ultraschall war bei der Follow-up der Patienten mit distalen Harnleitersteinen sehr genau. Ultraschall ist damit eine sehr gute strahlenfreie Alternative zum Computer-Tomographie, vorausgesetzt der durchführende Arzt hat damit entsprechende Erfahrung.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Distale Harnleitersteine: Ultraschallgesteuertes follow-up

ZIELSETZUNG:

In der Studie sollte die Genauigkeit vom ultraschallgesteuerten (US) follow-up bei distalen Harnleitersteinen beurteilt werden. Dabei wurden die Computertomographie (CT) und die  konventionelle Radiographie (Nieren, Ureteren und Blase) als Referenzstandards benutzt.

 

MATERIALIEN UND METHODEN:

Die Studie wurde durch die regionale Ethikkommission genehmigt und eine schriftliche Einverständniserklärung wurde erhalten. 158 Patienten mit CT-diagnostizierten symptomatischen Harnleitersteinen, für die eine follow-up Bildgebung angeordnet wurde, wurden in dem Zeitraum zwischen Februar 2006 und Dezember 2008 eingeschlossen. Sechs wurden ausgeschlossen, da sie nicht die Studieneintrittskriterien erfüllten. 121 Männer (Durchschnittsalter 49 Jahre; Bereich 20-91 Jahre) und 31 Frauen (Durchschnittsalter 44 Jahre; Bereich 34-77 Jahre) komplettierten das Protokoll mit einer adäquaten Referenzstandardbildgebung. Ein zielgerichteter, transabdomineller Ultraschall geschah zufällig mit einem follow-up CT (n=92) oder einer Radiographie (n=60) mit US- Bewertung und wurde prospektiv -bezogen auf Sensitivität und Spezifität- verglichen. Die statistische Analyse wurde entweder mit Hilfe des χ(2) Tests, T-Tests oder des gepaarten T-Tests durchgeführt, je nachdem wie es jeweils angebracht war.

 

ERGEBNISSE:

Die Ergebnisse von neun Ultraschall-Untersuchungen waren wegen inadäquater ureteralen Visualisierung nicht diagnostisch und unter diesen zeigten zwei Fälle residuale distale Steine. Von den restlichen 143 Patienten hatten 33 residuale distale Steine, die alle mit US visualisiert wurden. Es gab eine einzige falsch-positive Untersuchung. Das ergibt eine Sensitivität, nichtdiagnostische US Untersuchungen eingeschlossen, von 94,3% (95% Konfidenzintervall [CI]: 80,8%, 99,3%) und eine Spezifität von 99,1% (95% CI: 95,3%, 100%). Alle Steine erschienen echoreich mit dorsaler Schallverstärkung. Zusätzliche diagnostische Merkmale schlossen das Vorhandensein eines echoreichen Randes und das Twinkle Sign im Doppler ein. Die durchschnittliche Steinlänge war 7,2 mm ± 2,6 (Standardabweichung) (Bereich 4-18mm). Die durchschnittlich visualisierte Ureterlänge war 36,4 mm (Bereich 12-77mm). Die Steine waren durchschnittlich bei 13,1mm ± 11,2 (Bereich 0-40mm) von dem ureterovesikalen Übergang entfernt positioniert. Nicht diagnostische Ergebnisse waren wahrscheinlicher mit einem Blasenvolumen von 110 ml oder weniger (acht [16%] von 50 vs einer [1%] von 102, P=0,0009).

(ANMERKUNG: Das Twinkle Sign ist ein Artefakt, das besonders u. A. bei Nierensteinen zu beobachten ist. Es entsteht auf Grund der starken Reflektion der granulierten Oberfläche der Kalzifikationen und dem turbulenten Fluss durch die Stenose. Es entsteht ein Vermischen von Dopplersignalen und ein charakteristisches Spektrum von Geräuschen. Mehr dazu auf http://www.dograrad.com/node/110, aufgerufen am 24. September 2011)

 

FAZIT: Ureterale Steine in 35 mm Entfernung von dem ureterovesikalen Übergang können mit Hilfe des transabdominellen Ultraschalls ein genaues follow-up bekommen, was die Strahlenbelastung des Patienten erheblich senkt. 

  1. Moesbergen TC et al. Distal ureteral calculi: US follow-up. Radiology 2011 Aug; 260:575
Schlüsselwörter: Distale Harnleitersteine, Ultraschallgesteuertes follow-up, beobachtung, nierenstein, doppler, ultraschall, sonographie, Kolik, Niere, Stein, Nierensteine, Nephrolithiasis, Nierenkoliken, Steine, Harnwege, radiologie, röntgen, Operation, Kalziumoxalat, Harnwegsinfektion, Ernährung, Harnsäure, Gicht, Calzium, ureter, Harnstauung, Steinabgang, Litholyse, extrakorporale Stoßwellen-Lithotripsie, ESWL, Harnleiter, ureterstein, computer-tomographie, bauch, ct, mrt, urographie, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013