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Frakturrisiko-Voraussage bei Patienten mit Diabetes-Typ-II, 2011

Die Ergebnisse einer aktuellen Studie (1) bestätigten dass BMD T-Score (Knochen-Dichte-Messung) und FRAX-Score zuverlässige Prädiktoren der Hüft- und nicht-Vertebral-Frakturen bei Patienten mit oder ohne Diabetes waren.

Bei ähnlichen Knochen-Dichte-Messergebnissen (BMD T-Score) war das Frakturrisiko bei Diabetes-Patienten jedoch höher. Möglicherweise müssten die Score-Ergebnisse weiter entwickelt und für die Diabetes-Patienten angepasst werden.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Zusammenhang zwischen BMD und FRAX- Score und dem Frakturrisiko von älteren Erwachsenen mit Typ 2 Diabetes.

Kontext:

Typ 2 Diabetes mellitus (DM) ist assoziiert mit einer höheren Knochendichte (BMD) und paradoxerweise mit einem erhöhten Frakturrisiko. Es ist nicht bekannt, ob niedrige BMD, welche als zentraler Prognosefaktor bei älteren Erwachsenen bezüglich Frakturen gilt, das Frakturrisiko von Patienten mit DM identifiziert.

Zielsetzung:

Man möchte feststellen, ob der Oberschenkelhals-BMD T-score und der „World Health Organization Fracture Risk Algorithm“ (FRAX) Score mit Hüft- und Nicht-Wirbelsäulenfraktur-Risiko bei älteren Erwachsenen mit Typ 2 DM assoziiert sind.

Studiendesign, Setting und Teilnehmer:

Es wurden Daten von 3 prospektiven Beobachtungsstudien mit zugesprochenem Fraktur-Outcome (Study of Osteoporotic Fractures [December 1998-July 2008]; Osteoporotic Fractures in Men Study [March 2000-March 2009]; und Health, Aging, and Body Composition study [April 1997-June 2007]) bei älteren selbstständig lebenden Erwachsenen (9449 Frauen und 7436 Männer) in den USA analysiert.

Untersuchte Merkmale:

Selbstberichtete inzidentelle Frakturen, die durch Berichte vom Radiologen bestätigt wurden.

Ergebnisse:

Von 770 Frauen mit DM erlitten 84 ein Hüftfraktur und 262 eine Nicht-wirbelsäulenfraktur während eines mittleren (SD) Follow-up von 12.6 (5.3) Jahren. Von 1199 Männern mit DM erlitten 32 eine Hüftfraktur und 133 eine Nicht-Wirbelsäulenfraktur während eines mittleren (SD) Follow-Up von 7.5 (2.0) Jahren. Altersangepasste Risiko-Raten (HRs) waren bei einer einzelnen verminderten Variable im Oberschenkelhals-BMD T Score bei Frauen mit DM 1.88 (95% Konfidenzintervall  [KI], 1.43-2.48) bei Hüftfrakturen und 1.52 (95% KI, 1.31-1.75) bei Nicht-Wirbelsäulenfrakturen und bei Männern mit DM 5.71 (95% KI, 3.42-9.53) bei Hüftfrakturen und 2.17 (95% CI, 1.75-2.69) bei Nicht-Wirbelsäulenfrakturen. Der FRAX-Score war ebenfalls mit dem Fraktur-Risiko von Teilnehmern mit DM (HRs für bei einer einzelnen gesteigerten Variable im FRAX-Score, Hüftfrakturen betreffend, 1.05; 95% KI, 1.03-1.07, bei Frauen mit DM und 1.16; 95% KI, 1.07-1.27 bei Männern mit DM; HRs bei einer einzelnen erhöhten Variable im FRAX Osteoporose-Frakturen-Score 1.04; 95% KI, 1.02-1.05 bei Frauen mit DM und 1.09; 95% KI, 1.04-1.14 bei Männern mit DM). Bei einem gewissen T-Score und Alter oder bei einem gewissen FRAX-Score hatten jedoch Teilnehmer mit DM ein höheres Frakturrisiko als diejenigen ohne DM. Bei einem ähnlichen Frakturrisiko hatten Teilnehmer mit DM einen höheren T-Score als Teilnehmer ohne DM. Hüftfrakturen betreffend war der geschätzte mittlere Unterschied im T-Score bei Frauen 0.59 (95% KI, 0.31-0.87) und bei Männern 0.38 (95% KI, 0.09-0.66).

Fazit:

Bei älteren Erwachsenen mit Typ 2 DM waren der Oberschenkelhals-BMD-T Score und der FRAX-Score assoziiert mit Hüft-und Nicht-Wirbelsäulenfraktur-Risiko; dennoch hatten diese Patienten im Vergleich zu den Teilnehmern ohne DM ein höheres Frakturrisiko bei einem gewissen T-Score und Alter oder bei einem gewissen FRAX- Score. 

  1. Schwartz AV et al. Association of BMD and FRAX score with risk of fracture in older adults with type 2 diabetes. JAMA 2011 Jun 1; 305:2184
  2. Siehe auch: Osteoporose und Frakturrisiko: Neue Methoden zur Risiko-Strafizierung: FRAX & Co., 2008
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Stand: 25. Mai 2013