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Clostridium-difficile-Infektion (CDI): Klinische Auswirkungen falsch-negative Stuhltests, 2011

Aktuelle Studie (1): Enzymimmunoassay-Stuhltests zum Nachweis einer Clostridium-difficile-Infektion (CDI) ist unzuverlässig, und geht mit einer hohen falsch-positiven Rate einher.

Clostridien sind grampositive Stäbchen-Bakterien, die aneorob (ohne Sauerstoff wachsen). Verschiedene Clostridien-Arten können verschiedene Krankheiten hervorrufen. Clostridien Diffizile verursacht auch in Deutschland zunehmend antibiotikainduzierte pseudomembranöse Kolitis (CDC: Clostridium difficile–associated colitis). In Deutschland werden mehrere Stuhltests bei der Diagnostik durchgeführt. Clostridien Diffizile Infektionen werden in der Regel mit Toxin-Nachweis in Enzymimmunoassay-Stuhltests (EIA-Stuhltest) untersucht. Wir hatten bereits 2009 eine Studie über den diagnostischen Wert wiederholter Enzymimmunoassays (EIA) bei Infektion mit Clostridium difficile (2) vorgestellt.

Aktuell ist eine Studie zur Sensitivität der EIA-Stuhltest in der Fachzeitschrift "Clinical Infectious Diseases" erschienen (1). Es wird angenommen, dass EIA-Stuhltest für den Toxin-Nachweis ca. 80% Sensitivität aufweist. Die prospektive Studie untersuchte die Fragestellung, welche klinische Auswirkungen falsch-negative Stuhltests haben. In der Studie waren 132 Patienten involviert, bei denen die Clostridium-difficile-Infektion (CDI) mittels PCR-Stuhltest diagnostiziert wurde. 43 Patienten (32%) hatten negativen Toxinnachweis bei EIA-Stuhltest.

EIA-negative Patienten mit CDI unterschieden sich in ihrer klinischen Symptomatik nicht von EIA-positiven Patienten.

Fazit: Die hohe falsch-negative Rate war bei den EIA-Stuhlttests sehr hoch (32%), somit ist EIA-Stuhltest zum Nachweis einer Clostridium-difficile-Infektion (CDI) nicht zuverlässig. Ein anderer Test mit höheres Sensitivität ist dringend notwendig. Es gibt zwar den PCR-Stuhltest, der genauer aber dafür für den Routine-Einsatz deutlich teuerer ist (3).

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Stand: 25. Mai 2013