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KHK: Aspirin-assoziierter Magenulkus - Was tun? 2011

Low-Dose-ASS (Aspirin) und Clopidogrel werden als antithrombotische Therapie bei kardiovaskulären Krankheiten eingesetzt. Beide Medikamente haben ein höheres Risiko für gastrointestinale Ulkus-Blutungen. Eine Studie untersuchte die Fragestellung, was zu tun ist, wenn unter Aspirin-Therapie zu einem peptischen Ulkus kommt. Die Ergebnisse zeigten:

Protonenpumpenhemmer-Therapie heilt Aspirin-assoziierten Ulkus, unabhängig davon ob die Patienten mit Aspirin-Einnahme weiterfahren oder auf Clodipogrel wechseln.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Therapie von Aspirin-assoziiertem peptischen Ulcus: Rabeprazol plus Aspirin ist Rabeprazol plus Clopidogrel nicht unterlegen. Eine randomisierte klinische Studie. 

HINTERGRUND:

Nachdem Clopidogrel die Prostaglandinsynthese nicht inhibiert, treten auch weniger häufig peptische Ulcera und Ulcusblutungen auf als bei Aspirin. 

ZIEL:

In der Studie wurde die Heilungsrate von Patienten untersucht, die aufgrund eines Aspirin-assoziierten dyspeptischen Ulcus mit Protonenpumpeninhibitoren (PPI) plus Aspirin oder PPI plus Clopidogrel behandelt wurden.

METHODEN:

Patienten mit Aspirin-assoziiertem, nicht-blutenden, symptomatischen Ulcus wurden randomisiert in zwei Gruppen eingeteilt. Sie erhielten für 12 Wochen entweder Rabeprazol (20 mg/Tag) plus Aspirin (100 mg/Tag) oder Rabeprazol (20 mg/Tag) plus Clopidogrel (75 mg/Tag). Hauptendpunkt war die erfolgreiche Behandlung des peptischen Ulcus, was unter Intention-to-treat Design am Ende der Therapie bestimmt wurde.

ERGEBNISSE:

218 Patienten (109 in der Aspirin-Gruppe und 109 in der Clopidogrel-Gruppe) wurden in die Studie aufgenommen. Die Gruppen unterschieden sich nicht statistisch relevant hinsichtlich demographischer Parameter. In der Rate einer erfolgreichen Behandlung zeigte sich kein statistisch relevanter Unterschied zwischen der Clopidogrel- und der Aspirin-Gruppe (86,2% versus 90,0%, p = 0,531). Bei keiner der Gruppen traten Ulcusblutungen auf. In der multivariat logistischen Regressionsanalyse erwiesen sich eine große Ulcusgröße (> 10 mm) (OR: 6,29; 95%-KI: 2,58-15,37) und eine Vorgeschichte mit peptischem Ulcus (OR: 3,69; 95%-KI: 1,24-10,97) als wichtige Prädikatoren einer erfolglosen Therapie bei Aspirin-assoziiertem peptischen Ulcus.  

SCHLUSSFOLGERUNGEN:

Rabeprazol plus Aspirin ist Rabeprazol plus Clopidogrel bei der Behandlung von Aspirin-assoziiertem, symptomatischen peptischen Ulcus nicht unterlegen. Eine große Ulcusgröße (> 10 mm) und eine Vorgeschichte mit peptischem Ulcus sind wichtige Prädikatoren einer erfolglosen Therapie

  1. Luo J-C et al. Randomised clinical trial: Rabeprazole plus aspirin is not inferior to rabeprazole plus clopidogrel for the healing of aspirin-related peptic ulcer. Aliment Pharmacol Ther 2011 Sep; 34:519
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Stand: 25. Mai 2013