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Perioperative Blutzucker-Kontrolle der Diabetiker bei Koronarbypass, 2011

Bei Diabetikern, die eine Koronarbypass-Operation erhalten, steigert eine aggressive Blutzuckerkontrolle (BZ 90 - 120mg/dL) die Inzidenz hypoglykämischer Ereignisse und hat kein besseres klinisches Outcome als moderate Blutzuckerkontrolle (120 - 180mg/dL. In der Studie wurde die perioperative Blutzuckerkontrolle über Insulinperfusor bewerkstelligt.

Die Ergebnisse decken sich mit den Resultaten der anderen Studien bei Intensivpatienten.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Koronararterienbeipass bei Diabetikern, Einfluss agressiver versus moderater Kotrolle des Blutzuckers auf das Outcome

HINTERGRUND: Diese Studie soll erforschen, ob eine agressive Kontrolle des Blutzuckers (90-120mg/dl) ein optimaleres klinisches Outcome und eine geringere Morbidität als eine moderate Blutzuckerkontrolle (120-180mg/dl), bei Diabetikern die einen Koronararterienbeipass (CABG) erhielten, zur Folge hat.

 

ZUSAMMENFASSUNG DER HINTERGRUNDDATEN: Die Einstellung des Serumglucoselevels auf 120 bis 189mg/dl mittels Insulininfusion senkt die Morbidität bei Diabetikern die einen Koronararterienbeipass  erhalten. Studien bei chirurgischen Patienten die eine längere Beatmung benötigen zeigen, dass eine agressive Blutzuckerkontrolle (<120mg/dl) das Überleben verbessern könnten, jedoch ist dieser Effekt bei diabetischen Patienten unbekannt.

 

METHODEN: Zweiundachtzig Diabetiker die einen Koronararterienbeipass erhalten wurden prospektiv randomisiert in zwei Gruppen eingeteilt: agressive Blutzuckerkontrolle (90-120mg/dl) oder moderate Blutzuckerkontrolle (120-180mg/dl) mittels kontinuierlicher Insulininfusion (100 Units reguläres Insulin in 100mL normaler Kochsalzlösung). Die Infusion beginnt bei der Anästhesieeinleitung und wird über die nächsten 18 Stunden nach der Koronararterienbeipassoperation verabreicht. Primärer Endpunkt ist die Inzidenz von schweren Zwischenfällen (30-Tage Mortalität, Myokardinfarkt, Neurologische  Ereignisse, tiefe Infektion des Sternums, Vorhofflimmern), der Level der Serumglucose und die Inzidenz von hypoglykämischen Ereignissen.

 

ERGEBNISSE: Es gab keinen Unterschied im Hinblick auf schwere Zwischenfälle in beiden Gruppen (17 moderate vs. 15 agressive; P= 0.91). Patienten mit agressiver Blutzuckerkontrolle wiesen einen geringeren Mittelwert der Serumglucose nach 18 Stunden Insulininfusion auf (135 +/- 12 mg/dl moderate vs. 103 +/- 17 mg/dl agressive; P<0.0001). Patienten mit agressiver Blutzuckerkontrolle wiesen eine höhere Inzidenz von hypoglykämischen Ereignissen auf (4 vs. 30; P<0.0001).

 

ZUSAMMENFASSUNG: Bei Diabetikern die eine Koronararterienbeipassoperation erhalten steigert eine agressive Blutzuckerkontrolle die Inzidenz hypoglykämischer Ereignisse und hat kein besseres klinisches Outcome als mit moderater Blutzuckerkontrolle.

  1. Lazar HL et al. Effects of aggressive versus moderate glycemic control on clinical outcomes in diabetic coronary artery bypass graft patients. Ann Surg 2011 Sep; 254:458
Schlüsselwörter: Perioperative Blutzucker-Kontrolle, Koronarbypass, Koronararterienbypass, bypass, PCI, revaskularisierung, Insulinsensitizer, Pioglitazon, Actos, Glitazone, Insulinresistenz, operation, perioperativ, Diabetes Mellitus, Troglitazon, Rosiglitazon, Avandia, Sulfonylharnstoffe, diabetiker, Metformin und Hepatotoxizität, frühtherapie, khk, herzinfarkt, stent, intensive blutzurckerkontrolle, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013