Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Medikamenten-Nebenwirkung: Notaufnahme wegen unerwünschter Arzneimittelereignisse (UAW) bei älteren Amerikanern, 2011

NEJM-Studie (1): Notaufnahme auf Grund von unerwünschten Arzneimittelereignissen bei älteren Amerikanern

HINTERGRUND:

Unerwünschte Arzneimittelereignisse sind wesentliche, vermeidbare Gründe für eine Notaufnahme in das Krankenhaus bei älteren Erwachsenen. Dennoch sind nationale repräsentative Daten für unerwünschte Arzneimittelereignisse eingeschränkt, die zu einer Krankenhausaufnahme in dieser Population führen.

 

METHODEN:

Es wurden unerwünschte Arzneimittelereignisse-Daten von dem National Electronic Injury Surveillance System-Cooperative Adverse Drug Event Surveillance Project (zwischen 2007 und 2009) benutzt, um die Häufigkeit und die Raten von einer Notaufnahme nach einem Notaufnahmebesuch  wegen unerwünschten Arzneimittelereignissen bei älteren Erwachsenen zu beurteilen und um die Beteiligung von spezifischer Medikation abzuschätzen, die durch nationale Qualitätsmessungen als risikoreich oder potentiell ungeeignet eingestuft worden sind.

 

ERGEBNISSE:
Auf der Grundlage von 5077 erkannten Fällen in unserer Stichprobe, gab es abgeschätzt 99628 Notaufnahmen in das Krankenhaus (95% Konfidenzintervall [CI], 55531 bis 143724) wegen unerwünschten Arzneimittelereignissen bei amerikanischen Erwachsenen, die zwischen 2007 und 2009 65 Jahre oder älter waren. Fast die Hälfte dieser Krankenhausaufnahmen waren Erwachsene, die 80 Jahre oder älter waren (48,1%, 95% CI 44,6 bis 51,6). Fast zwei Drittel der Aufnahmen sind auf nicht beabsichtigte Überdosierungen zurückzuführen (65,7%; 95% CI, 60,1 bis 71,3). Vier Arzneimittel oder Arzneimittelklassen führten allein oder in Kombination in 67,0% der Fälle (95% CI, 60,0 bis 74,1) zu Aufnahmen: Warfarin (33,3%// in Deutschland Marcumar), Insulin (13,9%), orale Thrombozytenaggregationshemmer (13,3%// wie ASS, Clodioprogrel) und orale hypoglykämische Medikamente (10,7%// wie Sulfonyharnstoffe). Risikoreiche Medikamente führten nur bei 1,2% (95% CI, 0,7 bis 1,7) zu Krankenhausaufnahmen.

 

FAZIT:

Die meisten Notaufnahmen in das Krankenhaus auf Grund von erkannten unerwünschten Arzneimittelereignissen bei älteren Erwachsenen sind auf einige gewöhnlich gebrauchte Medikamente zurückzuführen und relativ wenige sind auf die Medikamente zurückzuführen, die typischerweise als risikoreich oder unpassend eingeschätzt werden. Ein verbessertes Management von antithrombotischen und antidiabetischen Medikamenten hat das Potential, die Notaufnahmen in das Krankenhaus auf Grund von unerwünschten Arzneimittelereignissen bei älteren Erwachsenen zu reduzieren.  

  1. Hospitalizations for Adverse Drug Events in Older Americans. N Engl J Med 2011; 365:2002-2012
  2. Siehe auch: Notfallbehandlung wegen Medikamenten-Nebenwirkungen bei älteren Patienten, 2008
  3. Siehe auch: FDA veröffentlicht Liste potenziell gefährlicher Medikamente, 8. September 2008
Schlüsselwörter: Medikamenten-Nebenwirkung, komplikation, intensivmedizin, Arzneimittel, alter, Notfallbehandlung, Medikamenten-Nebenwirkung, ältere Patienten, Ekzem, Juckreiz, Lyell-Syndrom, Insulin, Digoxin, Marcumar, Notaufnahme, unerwünschte Arzneimittelereignisse, UAW, anaphylaktischer Schock, unverträglichkeit, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013