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Verspätungen bei der Therapie von STEMI-Herzinfarkt und das Herzinsuffienz-Risiko, 2011

Aktuelle Studie (1): Verspätungen bei der Therapie von Herzinfarkt-Patienten mit ST-Streckensenkung (STEMI) erhöht das Herzinsuffienz-Risiko. Jede Stunde Verspätung erhöht das Herzinsuffienz-Risiko um ca. 10%. Verspätungen wurden als die Zeit zwischen dem Eintritt der Symptome bis zur PCI (perkutane koronare Katheter-Intervention) berechnet.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Verspäteter Kontakt zum Gesundheitssystem und Herzversagen bei Patienten mit Herzinfarkt mit ST-Streckensenkung, die mit perkutaner koronarer Intervention behandelt werden: follow-up von populationsbasierten medizinischen Registrationsdaten

HINTERGRUND:

Bei Patienten mit Myokardinfarkt mit ST-Streckensenkung (STEMI) ist eine Verzögerung des Kontaktes mit dem Gesundheitssystem und einer Initiation der Reperfusionstherapie (Systemverzögerung) mit Mortalität assoziiert, aber die Daten für ein assoziiertes Risiko für ein kongestives Herzversagen (engl. congestive heart failure (CHF)) unter den Überlebenden sind limitiert.

 

ZIELSETZUNG:

Es sollte die Assoziation zwischen einer Systemverzögerung und dem Risiko für eine Wiedereinweisung oder für einen ambulanten Kontakt auf Grund von CHF nach primärer perkutaner koronarer Intervention (PPCI) bei Patienten mit STEMI beurteilt werden.

 

DESIGN:

Historische follow-up Studien anhand von populationsbasierten medizinischen Registern

 

SETTING:

Westdänemark

 

PATIENTEN:

Patienten mit STEMI, die mit dem Rettungswagen zwischen dem 1. Januar 1999 und dem 7. Februar 2010 transportiert wurden und mit PPCI innerhalb von 12 Stunden seit  Symptombeginn behandelt wurden und die eine Systemverzögerung von 6 Stunden oder weniger hatten (n=7952). Die mittlere Nachbeobachtungszeit war 3,1 Jahre lang.

 

MESSUNGEN:

Kumulative Inzidenzen von Wiedereinweisungen oder von ambulanten Kontakten auf Grund von CHF wurden mit Hilfe von konkurrierenden Risiken Regressionsanalysen bestimmt. Tod war das konkurrierende Risiko. Es wurden rohe und angepasste ursachenspezifische Hazard-Ratios für die Wiedereinweisung oder für den ambulanten Kontakt auf Grund von CHF für eine Systemverspätung und für andere Kovariablen bestimmt.

 

ERGEBNISSE:

Eine Systemverzögerung von 60 Minuten oder weniger (n=451), 61 bis 120 Minuten (n=3457), 121 bis 180 Minuten (n=2655) und von 181 bis 360 Minuten (n=1389) entsprachen respektiven Langzeitrisiken für eine Wiedereinweisung oder einen ambulanten Kontakt auf Grund von CHF von 10,1%, 10,6%, 12,3% und 14,1% (P<0,001). In multivariablen Analysen war die Systemverzögerung ein unabhängiger Prädiktor für eine Wiedereinweisung oder einen ambulanten Kontakt auf Grund von CHF (angepasstes Hazard Ratio der stündlichen Erhöhung der Verspätung 1,10 [95% Konfidenzintervall, 1,02-1,17]).

 

LIMITATIONEN: 

In einer nicht randomisierten Studie sind die Risiken für einen Selektionsbias und für residual confounding vorhanden.

 

FAZIT:

Bei Patienten mit einem Herzinfarkt mit ST-Streckensenkung (STEMI) ist eine kürzere Verzögerung zu einer primären perkutanen koronaren Intervention (PPCI) mit einem geringeren Risiko für eine Wiedereinweisung oder einen ambulanten Kontakt auf Grund von kongestivem Herzversagen (engl. congestive heart failure, CHF) während des follow-up assoziiert.

  1. Terkelsen CJ et al. Health care system delay and heart failure in patients with ST-segment elevation myocardial infarction treated with primary percutaneous coronary intervention: Follow-up of population-based medical registry data. Ann Intern Med 2011 Sep 20; 155:361
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Stand: 25. Mai 2013