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Therapie der überaktiven Blase: Östrogen-freisetzender Vaginalring vs. orales Oxybutynin (Dridase, Oxymedin), 2011

Orales Oxybutynin (Dridase, Oxymedin): Anticholikergika, die die unwillkürlichen Kontraktionen der Blasenwand verringern und häufig zur Therapie der überaktiven Blase eingesetzt werden.

Überaktive Blase (Häufiger Urindrang mit oder ohne Harninkontinenz) betrifft fast 40% der Frauen in der Postmenopause. Unter anderem werden Verhaltenstherapie, Becken-Übungen und anticholinergische Medikamente (wie Oxybutynin) als Erstlinientherapie eingesetzt. Aufgrund der häufigen Nebenwirkungen der Anticholinergika werden auch topische Östrogene als Alternative verschrieben. Eine aktuelle Studie (1) verglich niedrigdosiert Estradiol-freisetzender Vaginalring (Estring; 7.5 µg 17β-Estradiol-freisetzung täglich) versus orales Oxybutynin (5mg zweimal täglich).

Die Ergebnisse zeigten, dass ein niedrig dosierter Östrogen-freisetzender Vaginalring und oral eingenommenes Oxybutynin bei postmenopausalen Frauen mit überaktiver Blase ähnlich wirksam sind.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Therapie der überaktiven Blase: Estradiol-freisetzender Vaginalring versus orales Oxybutynin (Dridase, Oxymedin)*

Das Ziel einer Studie, die in „Menopause“ erschien war, die Wirksamkeit eines ultraniedrig dosierten Estradiolfreisetzenden Vaginalrings mit derjenigen von oralem Oxybutynin zur Behandlung der überaktiven Blase bei Frauen in der Postmenopausse zu vergleichen. In einer allgemeinen gynäkologischen Praxis wurden Frauen mit überaktiver Blase in der Postmenopause rekrutiert. Die Teilnehmerinnen wurden zu einem ultraniedrig dosierten Vaginalring oder zu oralem Oxybutynin über 12 Wochen randomisiert. Der primäre Outcome war eine Abnahme der Anzahl an Blasenentleerungen in 24 Stunden. Sekundäre Outcomes waren Verbesserungen in Fragebögen über die Lebensqualität, vaginale pH-Werte und der „Vaginal Maturation Index“ (VMI).

 

Ergebnisse:

Von 59 in die Studie eingeschriebenen Frauen wurden 31 zu Oxybutynin randomisiert, 28 erhielten einen Estradiol-freisetzenden Vaginalring. Bei den Frauen mit Oxybutynin nahmen die Harnentleerungen im Mittel um 3 pro Tag ab, bei den Frauen mit Vaginalring um 4,5 Entleerungen pro Tag ohne signifikanten Unterschied zwischen den beiden Gruppen. In beiden Gruppen wurde eine signifikante Verbesserung beim „Urogenital Distress Inventory and Incontinence Impact“-Fragebogen beobachtet ebenfalls ohne signifikanten Unterschied beim Vergleich beider Gruppen.

 

 

Fazit:

Ein niedrig dosierter Estradiol-freisetzender Vaginalring und oral eingenommenes Oxybutynin scheinen bei postmenopausalen Frauen mit überaktiver Blase die Anzahl der Blasenentleerungen gleich effektiv verringern zu können.

  1. Nelken RS et al. Randomized trial of estradiol vaginal ring versus oral oxybutynin for the treatment of overactive bladder. Menopause 2011 Sep; 18:962
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Stand: 25. Mai 2013