Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Wirksamkeit von Thalidomid bei refraktärer Gastrointestinaler Blutung durch vaskuläre Malformation, 2011

Aktuelle randomisierte Studie (1): Thalidomid ist eine effektive und relativ sichere Therapieoption für Patienten mit refraktärem Gastrointestinalen Blutungen durch vaskuläre Malformationen. Thalidomid reduzierte bei den meisten Patienten die Blutungsrate um 50%.

Thalidomid entfaltet seine Wirkung vermutlich über die Hemmung des vaskulären endothelialen Wachstumsfaktors (VEGF).

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Wirksamkeit von Thalidomidtherapie bei refraktärer Gastrointestinaler Blutung durch vaskuläre Malformation

HINTERGRUND: Patienten mit rekurrenten Blutungen aus gastrointestinalen vaskulären Malformationen sind schwer zu therapieren. Wir untersuchten die Langzeit-Wirksamkeit und Sicherheit von Thalidomid bei refraktärer Gastrointestinaler Blutung durch vaskuläre Malformationen in einer open-label randomisierter Studie.

 

METHODEN: Ausgewählte Patienten wurden randomisiert in Gruppen eingeteilt, die entweder 100mg Thalidomid (n=28) oder 400mg Eisen (n=27, Kontrolle) täglich für 4 Monate erhielten. Patienten wurden über mindestens ein Jahr (Mittel, 39 Monate) beobachtet. Blutungen wurden über einen positiven Immunoassay-Test für okkultes Blut in Stuhl verifiziert. Der primäre Endpunkt war die effektive Antwortsrate, definiert als die Proportion der Patienten bei denen die Blutungsepisoden mindestens >50% im ersten Jahr der Follow-up Periode gesunken waren. Der sekundäre Endpunkt beinhaltet die Rate der vermiedenen Blutungen, Bluttransfusionen, Gesamthospitalisation und Hospitalisation wegen Blutungen. Wir quantifizierten auch die jährlichen Blutungsepisoden, Blutungsdauer, Haemoglobinlevels und jährliches Benötigen von Transfusionen, Hospitalisationen wegen Blutungen und Krankenhausaufenthalte. Plasmalevels des vaskulären endothelialen Wachstums Faktor wurden in der Thalidomidgruppe gemessen.

 

ERGEBNISSE: Die Antwortsrate der Thalidomid und Kontroll-Gruppe betrug 71.4% und 3.7% (P<.001). Alle sekundären Endpunkte unterschieden sich signifikant zwischen den Gruppen; Thalidomid war effektiver. Es wurden keine schweren Nebenwirkungen beobachtet, obwohl geringe Nebenwirkungen in der Thalidomidgruppe erhoben wurden. Die Level des endothelialen Wachstumsfaktor war signifikant verringert in der Thalidomidgruppe (P<.001).

 

ZUSAMMENFASSUNG: Thalidomid ist eine effektive und relativ sichere Therapieoption für Patienten mit refraktärem Gastrointestinalen Blutungen durch vaskuläre Malformationen. Der Mechanismus des Thalidomids könnte den endothelialen Wachstumsfaktor beinhalten.

  1. Ge Z-Z et al. Efficacy of thalidomide for refractory gastrointestinal bleeding from vascular malformation. Gastroenterology 2011 Nov; 141:1629
Schlüsselwörter: Revlimid, Thalidomid, refraktäre Gastrointestinaler Blutung, Angiodysplasie, vaskuläre Malformation, Krebs, Tumor, Therapie, solide Tumoren, Non-Hodgkin-Lymphom, NHL, Autoimmunerkrankungen, Morbus Behçet, Graft-versus-host-Krankheit (GVD) und Transplantationen, magen-darm-blutungen, aplasie, dysplasie, vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktors, VEGF, Angiodysplasien, vaskuläre dysplasien, verkleinern, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013