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Jugend: Sozialphobie ist nicht gleich Schüchternheit, 2011

Aktuelle Studie (1): Sozialphobie eine beeinträchtigende psychiatrische Erkrankung, die über eine normale Schüchternheit von Menschen hinausgeht. Jugendliche, die die Kriterien für Sozialphobie (DSM-IV, u.a. mindestens eine oder mehr soziale Ängste) erfüllen, berichten über größere Beeinträchtigungen, und haben häufiger psychiatrische Begleitkrankheiten. 

Die Ergebnisse der Studie werfen Fragen zur Identifizierung der gefährdeten Jugendlichen auf, um die Therapie der sozialen Phobie und der psychischen Begleitkrankheiten zu verbessern.

SCARED-Tool ist ein Test zum Screening für Angsterkrankungen bei Kindern in der hausärztlichen Praxis: Screen for Child Anxiety Related Disorders (SCARED) / Child Version—Pg. 1 of 2 (To be filled out by the CHILD)

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Schüchternheit und Sozialphobie unter amerikanischen Jugendlichen.

ZIELE:

Durch die Bereitstellung der diagnostischen Einheit Sozialphobie würde laut Wissenschaft und Presse die ganz normale Schüchternheit medizinalisiert. In der vorliegenden Studie wurde die Plausibilität dieser Hypothese untersucht. Erstens wurde in einer nationalen, repräsentativen Stichprobe von Jugendlichen die Häufigkeit von Schüchternheit bestimmt und die Überschneidung mit einer sozialen Phobie analysiert. Zweitens wurden Unterschiede in   soziodemographischen Gegebenheiten, funktioneller Beeinträchtigung  und psychiatrischen Komorbiditäten bei Schüchternheit und Sozialphobie betrachtet. Drittens wurde untersucht, inwieweit sich die Verschreibungsrate von Medikamenten bei Jugendlichen mit Schüchternheit und/oder Sozialphobie unterscheidet.

METHODEN:

Bei der Studie „National Comorbidity Survey-Adolescent Supplement“ handelt es sich um eine nationale, repräsentative Präsenzstudie mit 10123 Jugendlichen im Alter von 13-18 Jahren auf dem Festland der USA. Persistierende Sozialphobie wurde mithilfe einer modifizierten Version einer strukturierten Befragung bestimmt (World Health Organization Composite International Diagnostic Interview). Jugendliche und Eltern lieferten zusätzlich Informationen über Schüchternheit und Medikation bei Jugendlichen.

ERGEBNISSE:

Nur 12% der Jugendlichen, die sich selbst als schüchtern bezeichneten, erfüllten die Kriterien einer persistierenden Sozialphobie. Im Vergleich zu Jugendlichen, die nur als schüchtern charakterisiert wurden, war bei Jugendlichen mit sozialer Phobie das Rollenverhalten stärker beeinträchtigt. Außerdem hatten sie eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Vielzahl von psychiatrischen Erkrankungen, einschließlich Angstgefühlen, Stimmungsschwankungen, Verhaltensauffälligkeiten und Substanzgebrauch. Sie nahmen jedoch nicht häufiger verschreibungspflichtige Medikamente ein als symptomlose Gleichaltrige.

SCHLUSSFOLGERUNGEN:

Wie die Studie zeigt, ist die Sozialphobie eine beeinträchtigende psychiatrische Erkrankung, die über eine normale Schüchternheit von Menschen hinausgeht. Die Ergebnisse der Studie werfen Fragen zur Medizinalisierung der sozialen Phobie auf.

  1. Burstein M et al. Shyness versus social phobia in US youth. Pediatrics 2011 Nov; 128:917
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Stand: 25. Mai 2013