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Venöse Thromboembolie-Prophylaxe bei hospitalisierten Patienten, praktische ACP-Leitlinie, 2011

American College of Physicians (1) hat anhand der aktuellen Evidenzlage neue Praxis-Leitlinien zur Prophylaxe der venösen Thromboembolien (VTE) bei stationären Patienten im Krankenhaus entwickelt. Die wichtigsten Punkte sind:

  • Thrombose-Prophylaxe mit unfraktioniertem Heparin (UFH; das früher übliche Heparin) oder niedermolekularem Heparin (LMWH; z.B. Clexane) sollte erst nach Risiko/Nutzen-Abwägung erfolgen, und ist bei Patienten mit geringem Thromboembolie-Risiko nicht notwendig. (Medknowledge-Anmerkung: Heparin-Therapie kann vor allem das Blutungsrisiko erhöhen. Zur Abschätzung der Wahrscheinlichkeit einer tiefen Beinvenenthrombose (DVT) oder Lungenembolie (LE) kann z.B. Wells Score angewendet werden)

  • UFH vs. LMWH: Die bisherigen Daten zeigen keine Überlegenheit einer Substanzklasse über die andere.

  • Kompressionstrümpfe: abgestufte Kompressions-Strümpfe (GCS: graduated compression stockings) werden nicht empfohlen, da diese zur Thromboembolie-Prophylaxe nicht wirksam sind, und an den unteren Extremitäten Haufläsionen bewirken können.

Die Leitlinie betont jedoch am Ende, dass die Ärzte letztendlich selber entscheiden müssen, welche Patienten eine Thromboembolie-Prophylaxe brauchen, und die Risiko-Abschätzungs-Tools zwar für die Entscheidungsfindung hilfreich sein können, aber die ärztliche Urteilskraft nicht ersetzen.

  1. Qaseem A et al. Venous thromboembolism prophylaxis in hospitalized patients: A clinical practice guideline from the American College of Physicians. Ann Intern Med 2011 Nov 1; 155:625
Schlüsselwörter: Venöse Thromboembolie-Prophylaxe, Thromboembolie-Diagnose, guideline, Kompressionsstrumpf, leitlinie, Thrombose, Lungenembolie, Thrombosen, Embolie, D-Dimer-Test, hausarzt, Kompressions-Strümpfe, guideline, schlaganfall, venen, venöse phlebothrombose, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013