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Leitlinien für Osteoporose-Screening und Therapie bei Frauen in der Menopause: Werden sie von Ärzten befolgt? 2011

Studie (1): Die Ärzte setzen die Leitlinien für Osteoporose-Screening und Therapie nicht um. Viele Frauen erhalten nicht-angemessene Screening und Therapie. Betreffende Frauen in der Postmenopause sollten aufgeklärt werden.

Eine aktuelle US-Studie überprüfte anhand einer Kohorte von postmenopausalen Frauen (Alter > 49J), die für eine Dual-Röntgen-Absorptiometrie-Screening (DXA-Screening) angemeldet waren, ob sie die Kriterien für die Indikation einer Knochendichte-Messung (BMD-Test) erfüllen. Des Weiteren wurde untersucht, ob die Frauen die passenden Therapien erhalten, die von Leitlinien empfohlen werden. Die Leitlinien der North American Menopause Society (NAMS; 2) empfiehlt eine Therapie nur bei Frauen mit Osteoporose (oder bei Hochrisiko-Frauen mit T-Scores zwischen –2.5 und –2.0 bei der DXA-Untersuchung).

Bei den 615 Frauen trafen 41% die Kriterien für eine BMD-Messung nicht; von diesen Frauen erhielten 25% kein Kalzium, 31% kein Vitamin-D, und 60% trainierte nicht für mindestens eine halbe Stunde in der Woche. Von den Frauen, die mindestens eine der zugelassenen Therapiekriterien erfüllten, nahmen 16% keinen Kalzium, und 19% keinen Vitamin-D, und sie trainierten nicht mindestens 2 Stunden pro Woche; 35% erhielten gar überhaupt keine Therapie. Im Kontrast dazu erhielten 18% der Frauen, bei denen überhaupt keine Therapie-Indikation bestand Bisphosphonat-, Raloxifen-, oder Calcitonin-Therapie.

Fazit: Eine große Anzahl von Frauen wurden für Osteoporose nicht korrekt gescreent. Nicht-angemessenes Screening kann zu einem falschen Management von Osteoporose mit entsprechenden Komplikationen führen.

Die Resultate unterstreichen, dass US-Ärzte die Leitlinien für Osteoporose-Screening und Therapie bei vielen postmenopausalen Frauen nicht richtig umsetzen. Viele Frauen erhalten unnötig eine Therapie, wiederum andere, die es wirklich nötig hätten, keine angemessene Behandlung.

Um diesen Umstand zu ändern müssten die Patienten aufgeklärt werden. Vor allem angesichts des zunehmenden Bewusstseins über die Langzeit-Risiken von Biphosphonaten sollten Frauen mit niedrigem Osteoporose-Risiko informiert werden, warum sie zunächst keine Therapie brauchen.

  1. Schnatz PF et al. Osteoporosis screening and treatment guidelines: Are they being followed? Menopause 2011 Oct; 18:1072.
  2. Bonnick SL et al. Position statement: Management of osteoporosis in postmenopausal women: 2010 position statement of The North American Menopause Society. Menopause 2010 Jan/Feb; 17:25.
  3. Knochenschwund: Kalkulator zur Frakturrisiko-Ermittlung bei Osteoporose (engl.)
Schlüsselwörter: osteoporose-screening, Vitamin-D-Mangel: erwachsene, Diagnose, leitlinie, guideline, Prävention und Therapie, kinder, fraktur, prophylaxe, knochenschwund-vorbeugung, früherkennung, Postmenopause, Darmkrebs, früherkennung, Vitamin D plus Kalzium, menopause, Vorsorge, leitlinien, Prävention, pflegeheim, alter, ältere Patienten, Knochen, Osteoporose, schutz, jugendliche seniorenheim, protektive Wirkung, frauen, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013