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Beeinflusst der Applikationsweg bei der Hormonersatztherapie das Thromboembolie-Risiko? Transdermales Östrogenpflaster vs. orales Östrogen, 2012

Eine aktuelle Studie lieferte weitere Evidenz, dass der Applikationsweg bei der Hormonersatztherapie das Thromboembolie-Risiko beeinflusst. Das Risiko für venöse Thromboembolien (VTE) ist unter transdermalem Östrogen-Pflaster niedriger als unter oralem Östrogen. Östrogenpflaster sollte vor allem bei Frauen mit VTE-Risikofaktoren (u. a. Adipositas) bevorzugt werden.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Beeinflusst der Applikationsweg bei der Hormonersatztherapie das Thromboembolie-Risiko? Transdermales Östrogen versus orales Östrogen 

Das Ziel einer Studie, die in „Menopause“ veröffentlicht wurde war, den Umfang der  Risikoreduktion für venöse Thromboembolien, der mit der trandermalen Anwendung von Östrogen assoziiert ist, im Verhältnis zur oralen Anwendung von Östrogen alleine zu quantifizieren.

 

Methoden:

Von Januar 2002 bis Oktober 2009 wurde eine Analyse anhand der Thomson Reuters MarketScan Datenbank durchgeführt. Teilnehmerinnen ab 35 Jahren, bei denen eine transdermale oder orale Östrogentherapie mit zwei oder mehr Verabreichungen neu begonnen worden war, wurden analysiert. Venöse Thromboembolie wurde definiert als einen oder mehrere Diagnose-Codes für tiefe Venenthrombose oder Lungenembolie. Die Kohorten mit transdermaler Anwendung und mit oraler Östrogenanwendung wurden auf der Basis von genauer Faktorenanpassung als auch „propensity score matching“ im Verhältnis 1:1 angeglichen, ferner wurde ein Inzidenz-Ratio verwendet um die Raten für venöse Thromboembolien zwischen den angepassten Kohorten zu vergleichen. Zu Beginn der Studie verbleibende Ungleichheiten gingen als Einflussfaktoren in multivariate Anpassungen ein. 

 

Ergebnisse:

Bei den Anwenderinnen des transdermalen Östrogens und der alleinigen oralen Östrogentherapie (27 018 Frauen in jeder Gruppe) lag das mittlere Alter bei 48,9 Jahren. Zu Studienbeginn hatten 6044 (22,4%) und 1788 (6,6%) der Teilnehmerinnen aus den Kohorten eine Hysterektonie bzw. eine Oophorektomie. Insgesamt entwickelten 115 Anwenderinnen des transdermalen Östrogensystems eine venöse Thromboembolie im Vergleich zu 164 Frauen der Kohorte mit alleiniger oraler Östrogentherapie (unangepasster Inzidenz-Ratio 0,72). Nach Angleichung von Störfaktoren blieb die Inzidenz für venöse Thromboembolien bei transdermaler Östrogenapplikation weiterhin niedriger als bei oraler Anwendung.

 

Fazit:

Diese große populationsbezogene Studie weist darauf hin, dass die transdermale Applikation von Östrogen mit einem signifikant niedrigeren Risiko venöser Thromboembolien assoziiert ist als die orale Anwendung. 

  1. Laliberté F et al. Does the route of administration for estrogen hormone therapy impact the risk of venous thromboembolism? Estradiol transdermal system versus oral estrogen-only hormone therapy. Menopause 2011 Oct; 18:1052.
Schlüsselwörter: Applikationsweg, Hormonersatztherapie Thromboembolie, VTE, Thrombose, Embolie, Orales Östrogen, Hormone, WHI, Hautpflaster, trandermales Östrogenpflaster, applikation, Brustkrebs, Hormontherapie, risiko, Östrogen-Gestagen-Kombipräparate, Östrogene, Mammakarzinom, Transdermales Östrogen, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013