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Vibrationstraining - Osteoporose: kein Effekt auf Knochendichte und Knochenstruktur, 2011

Aktuelle Studie mit 2002 Frauen in der Postmenopause mit T-Wert (Knochten-Dichte-Wert) zwischen -1,0 und -2,5: Tägliche Anwendung von Vibrationstraining-Geräten verbesserte die Knochendichte nach einem Jahr nicht.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Effekt eines 12-monatigen Vibrationstrainings auf Knochendichte und Knochenstruktur bei postmenopausalen Frauen. Eine randomisierte Studie.

HINTERGRUND:

Wenngleich tierexperimentelle Untersuchungen eine positive Wirkung eines Vibrationstrainings (WBV, whole body vibration therapy) auf Knochen zeigten, erbrachten klinische Studien mit postmenopausalen Frauen widersprüchliche Ergebnisse.

ZIEL:

In der Studie sollte untersucht werden, ob ein Vibrationstraining Knochendichte und Knochenstruktur verbessert. 

DESIGN:

Eine monozentrische, randomisierte, kontrollierte Superioritätsstudie mit 3 Parallelgruppen wurde über 12 Monate hinweg durchgeführt (ClinicalTrials.gov Registrierungsnummer: NCT 00420940 )

ORT:

Toronto General Hospital, Ontario, Kanada.

TEILNEHMER:

202 gesunde, postmenopausale Frauen mit einem T-Wert bei der Osteodensitometrie (BMD, bone mineral density)  zwischen -1,0 und -2,5, aber ohne Osteoporosemedikation, nahmen an der Studie teil.

INTERVENTION:

Die Teilnehmerinnen wurden randomisiert jeweils einer von drei Gruppen (im Verhältnis 1:1:1) zugeteilt. Dies erfolgte per Blockrandomisierung und Mitteilung im verschlossenen Umschlag. Die Frauen wurden dazu aufgefordert, täglich 20 Minuten lang auf einer mit niedriger Amplitude (0,3g) bei 90 Hz oder 30 Hz vibrierenden WBV-Platte zu stehen, oder als Kontrollperson zu fungieren. Alle Teilnehmerinnen wurden mit Kalzium und Vitamin D versorgt.

BESTIMMUNGSPUNKTE: 

Das auswertende Personal war gegenüber der Gruppenzugehörigkeit der Teilnehmerinnen verblindet. Mittels hochauflösender peripherer quantitativer Computertomographie wurde die trabekulare volumetrische Knochendichte (BMD) und weitere Parameter von distaler Tibia und distalem Radius gemessen. Mittels Dual-Röntgen-Absorptiometrie wurde der areale BMD-Score bestimmt. Die Messungen erfolgten zu Beginn der Studie und nach 12 Monaten. 

ERGEBNISSE:

Ein 12-monatiges Vibrationstraining hatte gegenüber der Kontrolle keinen signifikanten Effekt auf die Knochenparameter. Der Hauptoutcome, der tibiale trabekulare volumetrische BMD-Score, zeigte eine durchschnittliche Veränderung gegenüber dem Studienanfang von 0,4 mg/cm3 (95% KI, -0,4 bis 1,2 mg/cm3) in der 90-Hz-WBV-Gruppe, eine Veränderung von -0,1 mg/cm3 (KI, -1,0 bis 0,8 mg/cm3) in der 30-Hz-WBV-Gruppe und eine Veränderung von  -0,2 mg/cm3 (KI -1,1 bis 0,6 mg/cm3) in der Kontrollgruppe (p = 0,55). Die Veränderung des arealen BMD-Scores an Femurhals, Gesamthüfte und Lendenwirbelsäule war ebenfalls bei den Gruppen gleich. Insgesamt wurde das Vibrationstraining mit niedriger Amplitude bei 90 Hz und 30 Hz gut toleriert.

EINSCHRÄNKUNGEN:

65-79 % der Teilnehmerinnen hielten sich an die Vorgaben. Eine Doppelverblindung war nicht möglich.

SCHLUSSFOLGERUNG:

Bei postmenopausalen Frauen, die mit Kalzium und Vitamin D supplementiert wurden, erbrachte ein 12-monatiges Vibrationstraining bei 0,3g und 90 Hz oder 30 Hz keine Veränderung der Knochendichte und Knochenstruktur.

  1. Slatkovska L et al. Effect of 12 months of whole-body vibration therapy on bone density and structure in postmenopausal women: A randomized trial. Ann Intern Med 2011 Nov 15; 155:668
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Stand: 25. Mai 2013