Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Prädiktoren für Krampfanfälle nach akutem Schlaganfall, 2011

Frühe Krampfanfälle nach Schlaganfall sind relativ häufig. Patienten mit hämorrhagischem Schlaganfall und kortikaler Beteiligung sind besonders gefährdet.

Zwei aktuelle Studien (1,2) untersuchten das Vorkommen und Vorhersage-Symptome für Krampfälle nach akutem Schlaganfall.

Eine italienische Multizenter-Studie (1) in der Fachzeitschrift Neurology ging der Frage nach der Inzidenz und den Prädiktoren für Krampanfälle nach akutem Schlaganfall nach. Die Daten von insgesamt 714 Patienten wurden analysiert, 85% hatten ischämische (durchblutungsstörung) und 15% hämorrhagische (Hirnblutung) Schlaganfälle.

Etwa 4,2 % der Patienten mit ischämischem Schlaganfall hatten in der ersten Woche nach dem Schlaganfall einen Krampfanfall, Patienten mit hämorrhagischem Schlaganfall hingegen 16,2 %. Die einzigen unabhängigen Prädiktoren für einen frühen Krampfanfall waren:

  • Lokalisation: Kortikale Lokalisation (subkortikale Hirnregionen hingegen weniger Krampfanfallriskant) 

  • Schlaganfall-Typ: Hämorrhagisch (in der Regel primäre Hirnblutung, ein primärer ischämischer Schlaganfall kann sich jedoch auch in einen hämorrhagischen umwandeln)

Eine weitere Studie (2) aus Frankreich untersuchte die Daten von 562 Patienten, die spontanen Hirnblutungen erlitten hatten, und keine Krampfanfall-Anamnese aufweisen. Hier kam es in der ersten Woche bei 14% der Patienten zu Krampfanfällen. Kortikale Beteiligung war wie in der italienischen Studie mit höherem Risiko für Krampfanfälle assoziiert.

Das frühe Auftreten der Krampanfälle hatte, verglichen mit den Patienten ohne Krampfanfälle, keinen Einfluss auf das Outcome der Patienten nach 6 Monaten (Medknowledge-Anmerkung: Patienten mit Hirnblutung haben insgesamt keine günstige Prognose, und leiden oft, mit oder ohne Krampfanfälle unter erheblichen funktionellen Störungen).

  1. Beghi E et al. Incidence and predictors of acute symptomatic seizures after stroke. Neurology 2011 Nov 15; 77:1785
  2. De Herdt V et al. Early seizures in intracerebral hemorrhage: Incidence, associated factors, and outcome. Neurology 2011 Nov 15; 77:1794.
Schlüsselwörter: Schlaganfall, prädiktor, kortikal, krampfanfall, diagnose, Semiologie, nicht-epileptischer kramfanfall, fokale krampfanfälle, epilepsie, antiepileptika, antikonvulsivum, gehirn, blutung, psychisch, ischämisch, hämorrhagisch, lyse-therapie, hirnödem, augen-bewegungen, hirnblutung, leitlinie, nystagmus, prolaktin, vorgemacht, falscher anfall, Medikament, Untercheidungs-Kriterien, postiktale verwirrung, delir, vorhersagen, subkortikal, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013