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Assoziation zwischen Lipid-Subfraktionen und Herzinfarkt/Schlaganfall-Risiko, 2012

Es gibt eine Vielzahl von Lipid-Subfraktionen: HDL-Cholesterin (HDL-C), LDL-Cholesterin (LDL-C), Apolipoprotein-B usw.

Eine aktuelle Studie (1) untersuchte die Verknüpfung zwischen Lipid-Subfraktionen und kardiovaskulärem Risiko bei Frauen. Die Ergebnisse zeigten, dass HDL-Cholesterin-Werte umgekehrt mit kardiovaskulären Ereignissen assoziiert waren. Wenn HDL-C <40mg/dL lag, hatten die Patienten ein zweifach erhöhtes Risiko im Vergleich zu Patienten mit HDL-C-Werten >62mg/dL. Diese Assoziation galt selbst bei Patienten mit relativ niedrigen LDL-C-Werten.

Es fehlen aber bisher noch Daten, die zeigen, dass eine medikamentöse Anhebung des HDL-Cholesterins bei Frauen mit niedrigen LDL-Werten das kardiovaskuläre Outcome grundsätzlich verbessert.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Zusammenhang von HDL-Cholesterin und kardiovaskulären Ereignissen bei Frauen, unter Berücksichtigung der Spiegel von LDL-Cholesterin und Apolipoprotein B100: Eine Kohortenstudie

HINTERGRUND: Vorhergehende Studien fanden eine umgekehrte Assoziation zwischen den Spiegeln von High-Density-Lipoprotein-Cholesterin (HDL-C) oder von Apolipoprotein A-I mit dem Vorkommen von kardiovaskulären Erkrankungen (engl. CVD). Ob diese Beobachtung auch bei unterschiedlichen Spiegeln von Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin (LDL-C) oder unterschiedlicher Gesamtbelastung mit atherosklerotischen Partikeln (Apolipoprotein B100) konsistent bleibt, ist - vor allem bei Frauen - weniger gut untersucht.

ZIEL: Es sollte die Verbindung zwischen HDL-C- oder Apolipoprotein A-I-Spiegeln und CVD bei unterschiedlichen Werten für LDL-C und Apolipoprotein B100 untersucht werden.

GESTALTUNG: Prospektive Kohortenstudie.

UMFELD: Die Frauengesundheitsstudie, eine Kohorte aus weiblichen Personen, die in Gesundheitsberufen arbeiten.

TEILNEHMER: 26.861 initial gesunde Frauen im Alter von 45 Jahren oder mehr bei Aufnahme in die Studie (1992-1995), die im Durchschnitt über ungefähr 11 Jahre nachbeobachtet wurden.

MESSUNGEN: Die Fettwerte wurden bei Aufnahme in die Studie direkt gemessen, die Apolipoprotein-Spiegel durch Immunoassays. Die Endpunkte waren kardiovaskuläre Ereignisse insgesamt (n=929), koronare Ereignisse (n=602) und zerebrale Insulte (n=319).

ERGEBNISSE: In multivariablen Analysen waren HDL-C und Apolipoprotein A-I invers assoziiert mit CVD und koronaren Ereignissen, aber nicht mit zerebralen Insulten. Adjustierte koronare relative Risiken für absteigende Quintilen von HDL-C waren 1,00 (Referenzwert), 1,23 (95% Konfidenzintervall [KI] von 0,85 bis 1,78), 1,42 (95% KI von 0,98 bis 2,06), 1,90 (95% KI von 1,33 bis 2,71) und 2,19 (95% KI von 1,51 bis 3,19) (P für einen linearen Trend < 0,001). Die korrespondierenden relativen Risiken für Apolipoprotein A-I betrugen 1,00 (Referenzwert), 0,98 (95% KI von 0,71 bis 1,35), 1,02 (95% KI von 0,72 bis 1,44), 1,37 (95% KI von 0,98 bis 1,90) und 1,58 (95% KI von 1,14 bis 2,20) (P für einen linearen Trend = 0,005). Es konnte eine konsistente inverse Assoziation für HDL-C mit koronaren Ereignissen auch bei unterschiedlichen LDL-C-Werten gefunden werden, auch bei Frauen mit niedrigen LDL-C-Werten. Für Frauen mit niedrigen Apolipoprotein B100-Werten (<0,9 g/L) konnten allerdings keine entsprechenden Assoziationen für HDL-C oder Apolipoprotein A-I gefunden werden.

EINSCHRÄNKUNG: Die Teilnehmer hatten ein geringes Risiko für CVD, und die Anzahl der Ereignisse in der Gruppe mit den niedrigsten Spiegeln von Apolipoprotein B100 war klein. Weiterhin wurde nur eine einzelne Messung zu Beginn der Studie durchgeführt. Weitere verbleibende Störfaktoren wurden möglicherweise nicht berücksichtigt.

SCHLUSSFOLGERUNG: Auch über verschiedene Spiegel von Low Density Lipoprotein-Cholesterin (LDL-C) hinweg wurde für die Spiegel von High Density Lipoprotein-Cholesterin (HDL-C) und der Häufigkeit von koronaren Ereignissen bei Frauen konsistente inverse Assoziationen gefunden. Bei Frauen mit einer geringen Gesamtbelastung mit atherosklerotischen Partikeln (Apolipoprotein B100-Spiegel <0,9 g/L) traten nur wenige Ereignisse auf, Assoziationen wurden in dieser Gruppe nicht gefunden.

  1. Mora S et al. Association of high-density lipoprotein cholesterol with incident cardiovascular events in women, by low-density lipoprotein cholesterol and apolipoprotein B100 levels: A cohort study. Ann Intern Med 2011 Dec 6; 155:742.
Schlüsselwörter: HDL-Cholesterin, kardiovaskuläre Ereignissen ette, Senkung, retardierte Nikotinsäure, herzinfarkt, schlaganfall, Cholesterin, LDL-Werte, ApoB, Triglyzeride und HDL-spiegel, frauen, spiegel, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013