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Thromboembolie-Prophylaxe: Niedermolekulares Heparin und die Mortalität bei akut erkrankten Patienten, 2012

Aktuelle Studie (1): Die Benutzung von Enoxaparin (Clexane®) in Verbindung mit elastischen Strümpfen mit abgestufter Kompression ist im Vergleich zur alleinigen Benutzung solcher Strümpfe nicht mit einer Reduzierung der Häufigkeit von Todesfällen durch jede Ursache bei stationär im Krankenhaus aufgenommenen, akut erkrankten Patienten assoziiert.

Einschlusskriterien für die Patienten waren ein Alter von mindestens 40 Jahren, eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus aufgrund einer dekompensierten Herzinsuffizienz, einer schweren systemischen Infektion mit mindestens einem Risikofaktor für venöse Thromboembolien, oder einer aktiven Krebserkrankung.

Inzwischen gibt es eine Tendenz fast alle stationären Fälle mit Thrombose-Prophylaxe zu versorgen. Die Ergebnisse der aktuellen Studie deuten darauf hin, dass diese Praxis hinterfragt werden sollte.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Niedermolekulares Heparin und die Mortalität bei akut erkrankten Patienten.

HINTERGRUND: Obwohl die Thromboseprophylaxe das Vorkommen von venösen Thromboembolien bei akut erkrankten Patienten reduziert, wurde bisher nicht gezeigt, dass dadurch auch eine Reduzierung der Häufigkeit von Todesfällen insgesamt erreicht wird.

METHODEN: Die Autoren führten eine doppeltblinde, Placebo-kontrollierte, randomisierte Studie durch, um die Wirksamkeit von subkutanem Enoxaparin (40 mg täglich) im Vergleich mit Placebo zu untersuchen. Beide Medikamente wurden über 10 +/- 4 Tage hinweg Patienten gegeben, die ebenfalls elastische Strümpfe mit abgestufter Kompression trugen. Es wurden die Effekte auf die Todeshäufigkeit durch jede Ursache bei stationär im Krankenhaus aufgenommen, akut erkrankten Patienten in teilnehmenden Studienzentren in China, Indien, Korea, Malaysia, Mexiko, den Phillipinen und Tunesien untersucht. Einschlusskriterien waren ein Alter von mindestens 40 Jahren, eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus aufgrund einer dekompensierten Herzinsuffizienz, einer schweren systemischen Infektion mit mindestens einem Risikofaktor für venöse Thromboembolien, oder einer aktiven Krebserkrankung. Der primäre Wirksamkeitsendpunkt war die Todeshäufigkeit durch jede Todesursache 30 Tage nach der Randomisierung. Der primäre Sicherheitsendpunkt war die Häufigkeit von großen Blutungen innerhalb der Behandlungszeit und innerhalb von 48 Stunden nach dem Ende der Behandlung.

ERGEBNISSE: Insgesamt wurden 8.307 Patienten randomisiert einer Behandlung mit Enoxaparin und elastischen Strümpfen mit abgestufter Kompression (4.171 Patienten) oder Placebo und elastischen Strümpfen mit abgestufter Kompression (4.136 Patienten) zugeteilt und in die Intention-to-treat-Population aufgenommen. Die Häufigkeit von Todesfällen durch jede Ursache am Tag 30 betrug 4,9% in der Enoxaparingruppe im Vergleich zu 4,8% in der Placebogruppe (Risikoverhältnis: 1,0; 95% Konfidenzintervall [KI] von 0,8 bis 1,2; P=0,83). Die Häufigkeit von großen Blutungen betrug 0,4% in der Enoxaparingruppe und 0,3% in der Placebogruppe (Risikoverhältnis: 1,4; 95% KI von 0,7 bis 3,1; P=0,35).

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Benutzung von Enoxaparin in Verbindung mit elastischen Strümpfen mit abgestufter Kompression ist im Vergleich zur alleinigen Benutzung solcher Strümpfe nicht mit einer Reduzierung der Häufigkeit von Todesfällen durch jede Ursache bei stationär im Krankenhaus aufgenommenen, akut erkrankten Patienten assoziiert. (Finanzierung durch Sanofi).

  1. Kakkar AK et al. Low-molecular-weight heparin and mortality in acutely ill medical patients. N Engl J Med 2011 Dec 29; 365:2463
Schlüsselwörter: Niedermolekulares Heparin, Venöse Thromboembolie-Prophylaxe, Mortalität, akut, notaufnahme, operation, krankenhaus, klinik, Thromboembolie-Diagnose, guideline, Kompressionsstrumpf, leitlinie, venöse phlebothrombose, pradaxa, antikoagulation, Thrombose, Lungenembolie, Thrombosen, Embolie, D-Dimer-Test, hausarzt, Kompressions-Strümpfe, guideline, schlaganfall, venen, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013