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Kosteneffektivität von verschiedenen Screeningstrategien auf Osteoporose bei postmenopausalen Frauen, 2012

Eine aktuelle Analyse (1) empfiehlt Osteoporose-Screening ab 55. Keine der in der Analyse untersuchten Strategien übertrifft eine andere wesentlich.

In der Studie wurden unter anderem die folgenden Strategien verglichen:

  • Dual X-ray-Absorptiometrie [DXA]: Falls bei DXA die T-Score unter -1,0 anschließend kalkanealer quantitativer Ultraschall [QUS]

  • Simple Calculated Osteoporosis Risk Estimation [SCORE]: Bei positiven SCORE-Ergebnissen anschließend DXA.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Kosteneffektivität von verschiedenen Screeningstrategien auf Osteoporose bei postmenopausalen Frauen.

HINTERGRUND:

Es ist nicht klar, welches die besten Strategien sind, um postmenopausale Frauen auf Osteoporose zu screenen.

 

ZIELSETZUNG:

Es sollte die Wirtschaftlichkeit von verschiedenen Screeningstrategien untersucht werden.

 

DESIGN:

State-Transition Kosteneffektivitäts-Modell auf Individualebene

 

DATENQUELLEN:
Veröffentliche Literatur.

 

ZIELPOPULATION:

U.S. amerikanische Frauen, die 55 Jahre oder älter sind

 

ZEITHORIZONT:

Lebenszeit.

 

PERSPEKTIVE:

Zahler.

 

INTERVENTION:

Die Screeningstrategien, die aus verschiedenen Tests zusammengesetzt sind (zentrale Dual X-ray-Absorptiometrie [DXA], kalkanealer quantitativer Ultraschall [QUS] und das Simple Calculated Osteoporosis Risk Estimation [SCORE] Mittel) und das Alter bei dem ersten  Screening, Behandlungsschwelle und Rescreeningintervalle stellten die Intervention dar. Eine orale Bisphosphonat-Behandlung wurde mit einer base-case Einhaltungsrate von 50% und einer 5-Jahres on/off Behandlungsstruktur angenommen.

 

OUTCOME MESSUNGEN:

Inkrementelle Kosteneffektivitäts-Verhältnisse (2010 U.S. Dollars pro gewonnenes qualitätskorrigiertes Lebensjahr [QALY]).

 

ERGEBNISSE DER BASE-CASE ANALYSE:

Bei allen evaluierten Altersgruppen war das Screening dem Nicht-Screening überlegen. Im Allgemeinen tendierten die gewonnen qualitätskorrigierten Lebenstage durch das Screening mit dem Alter zu zunehmen. Bei allen Altersgruppen zu Beginn des Screenings war die beste Strategie mit einem inkrementellen Kosteneffektivitätsverhältnis (ICER) mit weniger als 50000 USDollar pro QALY das DXA Screening mit einer T-Score Schwelle von -2,5 oder weniger für die Behandlung und mit einem follow-up Screening alle fünf Jahre. Unter den Altersgruppen zu Beginn des Screenings war die beste Strategie mit einem ICER unter 100000 USDollar pro QALY der Screeningbeginn bei einem Alter von 55 Jahren mit Hilfe des DXA mit einer T-Score Schwelle von -2,0 oder weniger für die Behandlung mit anschließendem Rescreening alle 10 Jahre. Keine andere Strategie, die die Behandlung von Frauen mit Osteopenie einschloss, hatte einen ICER von weniger als 100000 USDollar pro QALY. Viele andere Strategien, einschließlich der Strategien mit SCORE oder QUS Präsecreening, waren ebenfalls kosteneffektiv und im Allgemeinen waren die Unterschiede in Effektivität und Kosten zwischen den evaluierten Strategien gering.

 

ERGEBNISSE DER SENSITIVITÄTSANALYSE:

Probabilistische Sensitivitätsanalysen zeigten keine beständig überlegende Strategie.

 

LIMITATIONEN:

Die Daten waren primär von weißen Frauen. Der Screeningbeginn bei einem Alter unter 55 Jahren wurde nicht untersucht. Nur osteoporotische Frakturen der Hüfte, der Wirbelsäule und der Handgelenke wurden untersucht.

 

FAZIT:

Vielen Screeningstrategien auf postmenopausale Osteoporose, die ab einem Alter von 55 angewandt werden, sind effektiv und wirtschaftlich. Keine Strategie übertrifft wesentlich eine andere.

  1. Nayak S et al. Cost-effectiveness of different screening strategies for osteoporosis in postmenopausal women. Ann Intern Med 2011 Dec 6; 155:751
  2. Siehe auch: Leitlinien für Osteoporose-Screening und Therapie bei Frauen in der Menopause: Werden sie von Ärzten befolgt? 2011
  3. Siehe auch: Frauen in der Postmenopause und Fraktur-Risiko - Osteoporose-Screening USPSTF Leitlinien 2002
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Stand: 25. Mai 2013