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Ambulant erworbene Clostridium difficile-Infektionen, 2012

Aktuelle Studie (1): Patienten mit ambulant erworbener Clostridium difficile-Infektion (CDI) hatten weniger schwere Infektionen als jene mit nosokomialen Infektionen. Viele Fälle traten bei ungewöhnlich jungen, gesunden Patienten. Frauen waren häufiger betroffen. Spezifische Risikofaktoren konnten nicht ausfindig gemacht werden. Mögliche Keim-Reservoire für C. difficile-Sporen sind unter anderem Haustiere, Farmtiere, Nahrungsmittel oder auch Säuglinge.

Was weiterhin unklar ist, warum gesunde Personen jetzt zunehmend Krank werden, wenn sie dem C. difficile-Keim ausgesetzt sind.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Die Epidemiologie von ambulant erworbenen Clostridium difficile-Infektionen: eine populationsbasierte Studie.

ZIELSETZUNG:

Clostridium difficile-Infektion (CDI) ist eine häufige nosokomiale Infektion mit steigender Inzidenz, Schweregrad, Wiederauftreten und assoziierter Morbidität und Mortalität. Es gibt neue Daten über das Auftreten von CDI bei nicht-hospitalisierten Patienten. Dennoch gibt es einen relativen Mangel an Studien, die ambulant erworbene CDIs betreffen, da die meisten bestehenden Studien krankenhausbasiert sind. Potenziell werden die Ergebnisse durch Überweisung oder durch Krankenhausüberweisung bedingte Bias beeinflusst, indem ambulant erworbene CDI-Krankheitsfälle übersehen werden.

METHODEN:

Es wurde eine Populationsstudie in Olmsted County, Minnesota, durchgeführt, um die Epidemiologie von ambulant erworbenen CDI besser zu verstehen. Dazu wurden Quellen des Rochester Epidemiologie Projektes genutzt. Es wurden Daten von ambulant- und nosokomial-erworbenen Kohorten miteinander verglichen, die den Schweregrad, die Antwort auf die Behandlung und das Outcome betreffen. Veränderungen in diesen Parametern, ebenso in der Inzidenz, wurden im Laufe der Studie gemessen.

ERGEBNISSE:

Ambulant erworbene CDI-Fälle machten 41% der 385 definitiven CDI-Fälle aus. Die Inzidenz von sowohl ambulant- als auch nosokomial-erworbenen CDI stieg signifikant im Laufe der Studie. Verglichen mit den nosokomial-erworbenen Infektionen waren die Patienten mit ambulant-erworbenen Infektionen jünger (medianes Alter 50 Jahre verglichen mit 72 Jahren), waren eher weiblich (76% vs. 60%), hatten niedrigere Komorbiditätszahlen, hatten ein niedrigeres Risiko, eine schwere Infektion zu bekommen (20% vs. 31%) oder hatten Kontakt mit Antibiotika gehabt (78% vs. 94%). Es gab keine Unterschiede hinsichtlich der Komplikationsraten oder rezidivierenden Infektionen bei Patienten mit ambulant-erworbenen Infektionen im Vergleich mit nosokomial-erworbenen Infektionen.

 

 

FAZIT:

In dieser populationsbasieren Kohorte trat ein signifikanter Anteil von ambulant-erworbenen Clostridium difficile-Infektionsfällen auf. Diese Patienten waren jünger und hatten weniger schwere Infektionen als jene mit nosokomialen Infektionen. Demzufolge unterschätzen Berichte von Clostridium difficile-Infektionen von hospitalisierten Patienten möglicherweise die Krankheitslast und überschätzen den Schweregrad.

  1. Khanna S et al. The epidemiology of community-acquired Clostridium difficile infection: A population-based study. Am J Gastroenterol 2012 Jan; 107:89.
Schlüsselwörter: ambulant erworbene Clostridium difficile-Infektionen, Clostridien Difficile Infektion, rückfall, rezidiv, omeprazol, nexium, Pseudomembranöse Kolitis, PPI, Esomeprazol, Nexium, Antibiotika-Einsatz, therapie-dauer, rekurrierende infektion, infektion, nosokomial, draußen, pantozol, Ulkus, Magensäure, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013