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Obstruktive Schlafapnoe: orale Schiene vs. CPAP, 2012

Bei Patienten mit leichter Erkrankung ist eine Protrusionschiene mit der kontinuierlichen Positivdruckbeatmung (CPAP) vergleichbar, wohingegen bei mittelgradiger bis schwerer Erkrankung die CPAP überlegen ist. Ein niedriger Apnoe-Hypopnoe-Index (Index zur Bestimmung des Schweregrads) war der einzige Prädiktor für die erfolgreiche Titration einer oralen Apparatur.         

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Therapie des obstruktiven Schlafapnoesyndroms:

Wirksamkeit einer oralen Apparatur*  im Vergleich zur kontinuierlichen positiven Atemwegsdruck-Therapie (CPAP)

 

*Beim obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom liegt eine Blockade der oberen Atemwege vor, was zu Schnarchen und Atemstillständen (Apnoes) während des Schlafs führt. Die Patienten leider unter starker Tagesmüdigkeit bis hin zum Einschlafzwang. Neben der kontinuierlichen Positivdruckbeatmung gibt es andere Verfahren der nicht-operativen Behandlung wie z.B. die Anwendung einer oralen Apparatur. Durch individuell nach Gebissabdrücken angepasste Unterkieferprotrusionsschienen kann eine direkte Veränderung der Protrusionsstellung des Unterkiefers bzw. eine schrittweise allmähliche Vorverlagerung des Unterkiefers (= Titration) erreicht werden. 

 

Eine Studie, die in „Chest“ erschien, hatte das Ziel, die Wirksamkeit einer individuell angepassten Unterkieferprotrusionsschiene bei der größten bisher untersuchten Patientenpopulation nachzuweisen und mit der kontinuierlichen positiven Atemwegsdruck-Therapie (CPAP) zu vergleichen. Es wurde eine retrospektive Analyse bei Patienten, die eine individuell angepasste orale Apparatur erhalten hatten, durchgeführt. Die Ergebnisse der nächtlichen Polysomnographie mit einer titrierten Anwendung des oralen Geräts wurden ausgewertet und mit der CPAP-Therapie verglichen. Prädiktoren für eine erfolgreiche Titration der oralen Apparatur wurden anhand der multivariaten logistischen Regression bestimmt.

 

Ergebnisse:

Insgesamt 497 Patienten erhielten während des festgelegten Zeitraums eine individuell angepasste Protrusionsschiene. Die orale Apparatur verringerte den mittleren Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) auf 8,4 +/- 11,4. Einen AHI < 5 erreichten 70,3%,  47,6% bzw. 41,4% der Patienten mit leichter, mittelgradiger bzw. schwerer Erkrankung. Bei Patienten, die eine Protrusionsschiene benutzten, lag der mittlere „Epworth Sleepiness Score“ bei der Nachbeobachtung um 2,71 niedriger als zu Beginn der Studie. Die CPAP-Therapie konnte den AHI um 3,43 verbessern. Bei der Anpassung an die Schwere der Erkrankung war dieser Unterschied jedoch nur bei den Patienten mit schwerer Erkrankung signifikant. Mit der CPAP-Therapie erreichten 70,1% aller Patienten jedoch einen AHI < 5 im Vergleich zu 51,6% der Patienten mit Protrusionsschiene. Der AHI zu Beginn der Studie war ein signifikanter Prädiktor für das Erreichen eines AHI < 5 bei der Titration einer oralen Apparatur, ferner war das Alter tendenziell signifikant.

 

Fazit:

In dieser Studie erreichten mehr Patienten mit der oralen Apparatur einen Apnoe-Hypopnoe-Index unter 5 als bei vorausgegangenen Untersuchungen. Bei Patienten mit leichter Erkrankung ist eine Protrusionschiene mit der kontinuierlichen Positivdruckbeatmung vergleichbar wohingegen bei mittelgradiger bis schwerer Erkrankung die Positivdruckbeatmung überlegen ist. Ein niedriger Apnoe-Hypopnoe-Index war der einzige Prädiktor für die erfolgreiche Titration einer oralen Apparatur.     

  1. Holley AB et al. Efficacy of an adjustable oral appliance and comparison with continuous positive airway pressure for the treatment of obstructive sleep apnea syndrome. Chest 2011 Dec; 140:1511
Schlüsselwörter: apnoe, schlafen, posiver Beatmungsdruck, Atmung, Frühgeburt, Nicht invasive CPAP-Beatmung, Intubation, Ventilation, schlafstörung, gewicht abnehmen, therapie, ernährung, adipositas, obstruktive Schlafapnoe, Gewichtsabnahme, sport, diät, training, fitness, schlafen, erfolg anhaltend, langzeit, Schlafapnoesyndrom, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013