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Pränatales Screening der Schilddrüsenfunktion und kognitive Leistung im Kindesalter, 2012

Eine aktuelle Studie (1) unterstützt nicht die routinemäßige Pränatal-Schilddrüsenfunktion-Screening für Hypothyreose. In der Studie wurden Thyrotropin (TSH) und freies Thyroxin (T4) bei schwangeren Frauen bestimmt.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Pränatales Screening der Schilddrüsenfunktion und kognitive Leistung im Kindesalter

 

HINTERGRUND: Studien zeigen, dass Kinder von Müttern mit niedrigen Schilddrüsenhormonspiegeln eine geringere kognitive Leistung aufzeigten.

 

METHODEN:  Es wurde eine randomisierte Studie angelegt in welcher Blutproben von schwangeren Frauen bis zur 15. Schwangerschaftswoche und 6 Tagen genommen wurden, um die Schilddrüsenhormone Thyrotropin und freies Thyroxin (T4) zu bestimmen. Die Frauen wurden in eine screening-Gruppe eingeteilt in welcher die Messungen sofort durchgeführt wurden und in eine Kontrollgruppe wo das Serum gelagert wurde und erst nach der Geburt untersucht wurden. Die Thyrotropinspiegel über der 97.5ten Perzentile und freie T4 Spiegel unter der 2,5ten Perzentile wurden als positiver screening-Wert angenommen. Frauen der screening-Gruppe mit positiven Ergebnissen erhielten 150 microgramm Levothyroxin pro Tag. Das primäre Outcome ist der IQ der Kinder von Frauen mit positiven Werten im Alter von 3 Jahren, wobei der IQ von Psychologen erhoben wurde, die nichts von der Studie wussten.

 

ERGEBNISSE: Von 21.846 Frauen die Blut gaben (mittleres Gestationsalter von 12 Wochen und 3 Tagen) wurden 390 Frauen in der screening-Gruppe und 404 in der Kontrollgruppe positiv getestet. Das mittlere Gestationsalter zu Beginn der Therapie mit Levothyroxin betrug 13 Wochen und 3 Tage, die Behandlung wurde nach dem Erreichen eines Thyrotropinspiegel von 0,1 bis 1,0 mlU pro Liter gerichtet. Unter den Kindern von Frauen mit positiven Werten betrug der mittlere IQ 99.2 und 100.0, in der screening- und Kontrollgruppe (Unterschied, 0,8; 95% Konfidenzintervall, -1,1 bis 2,6; P=0.40 in der Intention-to-treat-Analyse). Der Anteil von Kindern mit einem IQ von weniger als 85 betrug 12.1% in der screening-Gruppe und 14.1% in der Kontrollgruppe (Unterschied 2,1 Prozentpunkte; 95% KI, -2,6 bis 6,7; P=0.39). Eine on-treatment-Analyse zeigte ähnliche Resultate.

 

ZUSAMMENFASSUNG: Pränatales Screening von Schilddrüsenunterfunktion (im Mittel in der Gestationswoche 12 und 3 Tage) und die Behandlung der Mütter zeigte keine verbesserte kognitive Funktion der Kinder im Alter von 3 Jahren.

Schlüsselwörter: Pränatales Screening der Schilddrüsenfunktion, Schwangerschaft, geburt, mutter, baby, kleinkind, schwangere, schilddrüsen-unterfunktion, lesen, schreiben, kinder, gedächtnis, lernen, fähigkeit, gute noten, schule, kognitive Leistung, Kindesalter, Schilddrüse, Struma, Hyperthyreose, Hypothyreose, Kropf, Schilddrüsenunterfunktion, Operation, Schilddrüsenüberfunktion, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013