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Subakromiales Einklemmungssyndrom am Schulter: Auswirkungen eines spezifischen Übungskonzepts auf die Notwendigkeit von Operationen, 2012

Hintergrundinformationen: Siehe> Lockerung der Rotatorenmanschette, Ausdünnung und Bildung eines Engpasses unter dem Schulterdach (Impingement-Syndrom)

--Aktuelle Studie (1): Eine spezifische Übungsstrategie, welche auf stärkende exzentrische Übungen der Rotatorenmanschette und auf konzentrische/exzentrische Übungen der Schulterblatt-Stabilisatoren ausgerichtet ist, ist wesentlich wirksamer als nicht-spezifische Übungen

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Auswirkungen eines spezifischen Übungskonzepts auf die Notwendigkeit von Operationen bei Patienten mit subakromialem Einklemmungssyndrom: Eine randomisierte, kontrollierte Studie

 

ZIEL: Es sollte untersucht werden, ob bei Patienten mit subakromialem Einklemmungssyndrom ein Übungsprogramm, welches speziell auf die Rotatorenmanschette und die Schulterblatt-Stabilisatoren ausgerichtet ist, die Schulterfunkion und den Schmerz besser beeinflusst als unspezifische Übungen, und ob dadurch die Notwendigkeit für eine arthroskopische subakromiale Entlastung sinkt.

GESTALTUNG: Randomisierte kontrollierte Studie, mit Verblindung der Teilnehmer und des einzigen Untersuchers.

UMFELD: Klinik für Orthopädie in einem schwedischen Universitätskrankenhaus.

TEILNEHMER: 102 Patienten mit einem lang andauerndem (über sechs Monate), persistierenden subakromialen Einklemmungssyndrom, bei denen eine vorhergehende konservative Behandlung fehlgeschlagen war, wurden über orthopädische Spezialisten rekrutiert.

INTERVENTIONEN: Das spezifische Übungsprogramm bestand aus stärkenden exzentrischen Übungen für die Rotatorenmanschette und konzentrischen/exzentrischen Übungen für die Schulterblatt-Stabilisatoren in Kombination mit manueller Mobilisation. Das Kontroll-Übungsprogramm bestand aus unspezifischen Bewegungsübungen für den Nacken und die Schultern. Patienten in beiden Gruppen erhielten fünf bis sechs individuell angeleitete Behandlungssitzungen in einem Zeitraum von zwölf Wochen. Zwischen diesen angeleiteten Übungssitzungen führten die Teilnehmer die Übungen ein- oder zweimal am Tag zuhause durch.

HAUPT-ERGEBNIS-MESSPUNKTE: Der primäre Endpunkt war der Schulteruntersuchungs-Score nach Constant-Murley, welcher die Schulterfunktion und die Schmerzen untersucht. Sekundäre Endpunkte waren die allgemeinen Eindrücke des Patienten bezüglich einer Veränderung der Situation und seine Entscheidung bezüglich einer Operation.

ERGEBNISSE: Die meisten Teilnehmer (97,95%) nahmen an dem zwölfwöchigem Kurs vollständig teil. Es gab eine signifikant größere Verbesserung im Constant-Murley Score in der Gruppe mit den spezifischen Übungen als in der Kontroll-Übungsgruppe (24 Punkte [95% Konfidenzintervall (KI) von 19 bis 28,0] gegenüber 9 Punkten [95% KI von 5 bis 13]; durchschnittliche Differenz zwischen den Gruppen: 15 Punkte [95% KI von 8,5 bis 20,6]). Signifikant mehr Patienten in der spezifischen Übungsgruppe berichteten in der allgemeinen Einschätzung des Therapieeffekts durch die Patienten selbst von einem erfolgreichen Verlauf (definiert als eine große Verbesserung oder Beschwerdefreiheit): 69% (35/51) gegenüber 24% (11/46); Wahrscheinlichkeitsverhältnis 7,6; 95% KI von 3,1 bis 18,9; P<0,001). Ein signifikant geringerer Anteil von Patienten in der Gruppe mit dem spezifischen Übungsprogramm entschieden sich in der Folge, sich einer Operation zu unterziehen : 20% (10/51) gegenüber 63% (29/46); Wahrscheinlichkeitsverhältnis 7,7; 95% KI von 3,1 bis 19,4; P<0,001).

SCHLUSSFOLGERUNG: Eine spezifische Übungsstrategie, welche auf stärkende exzentrische Übungen der Rotatorenmanschette und auf konzentrische/exzentrische Übungen der Schulterblatt-Stabilisatoren ausgerichtet ist, ist wirksam in der Reduktion des Schmerzes und in der Verbesserung der Schulterfunktion bei Patienten mit persistierendem subakromialen Einklemmungssyndrom. Dadurch reduziert dieses Übungskonzept innerhalb des dreimonatigen Zeitraums, der in dieser Studie beobachtet wurde, die Notwendigkeit für eine arthroskopische subakromiale Dekompression.

  1. Holmgren T et al. Effect of specific exercise strategy on need for surgery in patients with subacromial impingement syndrome: Randomised controlled study. BMJ 2012 Feb 20; 344:e787
Schlüsselwörter: schultergelenk, Subakromiales Einklemmungssyndrom, operation, schultergelenkchirurgie, Schulter, physiotherapie, muskeltraining, übungen, übungen, Notwendigkeit, Operationen, , schultergelenk, schmerzen, SIS, Subacromial Impingement Syndrome, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013