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Hat die systolische Seitendifferenz beim Blutdruckmessen einen prognostischen Voraussage-Wert? 2012

Unterschiede im systolischen Blutdruck zwischen den beiden Armen können ein deutlich erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse und für die Gesamtmortalität über 10 Jahre bei Patienten mit Bluthochdruck vorhersagen. Einen Unterschied von 10mmHg erhöhte das kardiovaskuläre Risiko um den Faktor 2,6 (Hazard-Ratio: HR) und von 15mmHg um 2,7 (HR). 

Blutdruck sollte immer bilateral gemessen werden.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Hat die systolische Seitendifferenz beim Blutdruckmessen einen prognostischen Voraussage-Wert?

 

Der Unterschied des Blutdruckmessens zwischen den Armen und dem Überleben: eine primäre Pflege Kohortenstudie

 

ZIELSETZUNG:

Es sollte untersucht werden, ob ein Unterschied zwischen den Armen im systolischen Blutdruckablesen ein reduziertes ereignisfreies Überleben nach 10 Jahren vorhersagen kann.

 

DESIGN:

Kohortenstudie.

 

SETTING:

Ländliche Allgemeinarztpraxen in Devon, Großbritannien

 

TEILNEHMER:

230 Patienten, die in der Primärversorgung eine Behandlung gegen Bluthochdruck bekamen.

 

INTERVENTION:

Es wurden bilaterale Blutdruckmessungen an drei aufeinander folgenden Praxisbesuchen durchgeführt.

 

HAUPTMESSPUNKTE:

Kardiovaskuläre Ereignisse und Todesfälle durch sämtliche Ursachen während eines mittleren Nachbeobachtungszeitraums von 9,8 Jahren.

 

ERGEBNISSE:

Zum Zeitpunkt des Recruitments hatten 24% (55/230) der Teilnehmer eine mittlere Differenz des systolischen Blutdrucks zwischen den Armen von 10mmHg oder mehr und 9% (21/230) von 15mmHg oder mehr; diese Unterschiede waren mit einem erhöhten Risiko für die Gesamtmortalität assoziiert (respektiv angepasstes Hazard Ratio 3,6, 95 % Konfidenzintervall 2,0 bis 6,5 und 3,1; 1,6 bis 6,0). Das Risiko für Tod war ebenso bei 183 Teilnehmern ohne vorbestehende kardiovaskuläre Krankheit erhöht bei einer Armdifferenz des systolischen Blutdrucks von 10 mmHg oder mehr oder 15 mmHg oder mehr (2,6, 1,4 bis 4,8 und 2,7; 1,3 bis 5,4). Eine Differenz zwischen den Armen im diastolischen Blutdruck von 10 mmHg oder mehr war mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse oder Tod schwach assoziiert.

 

FAZIT:

Unterschiede im systolischen Blutdruck zwischen den beiden Armen können ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse und für die Gesamtmortalität über 10 Jahre bei Patienten mit Bluthochdruck vorhersagen. Diese Differenz könnte einen wertvollen Indikator für ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko darstellen. Bilaterales Blutdruckmessen sollte zu einem Routineanteil der kardiovaskulären Beurteilung in der Primärmedizin werden.

  1. The difference in blood pressure readings between arms and survival: primary care cohort study. BMJ 2012;344:e1327
Schlüsselwörter: Systolische Seitendifferenz, blutdruck unterschiedlich, systolisch, diastolisch, differenz-druck, blutdruck, gefäßverschlüsse, risikofaktor, systolisch, diastolisch RR-messen, Blutdruckmessen, arm-differenz, hand, aneurysma, Prognose, herzinfarkt, schlaganfall, kardiovaskuläres risiko, subclavie-steal-phänomen, ischämie am arm, hände, reynaud-syndrom, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013