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Biphosphonate bei Knochenmetastasen zur Prophylaxe von Knochenfrakturen - Welches Medikament bei welcher Krebskrankheit? 2012

Biphosphonate werden primär zur Behandlung der Osteoporose eingesetzt. Biphoshonate werden aber auch zunehmend bei Knochenmetastasen verwendet, um osteolytische Knochenläsionen zu verhindern bzw. zu stabilisieren; Die Ärzte stehen oft vor der Frage, welches Biphosphonat bei welchem Krankheitsbild verordnet werden sollte.

Der Fachzeitschrift arznei-telegramm bietet in der Ausgabe 05/12 einen Übersichtsartikel mit dem Titel "Knochenmetastaden/Multiples Myelom - Prophylaxe von Skelettkomplikationen". In dem Artikel werden die Biphosphonate Pamidronat (Aredia®) , Zoledronat (Zometa®), Ibandronat (Bondronat®), Clodronat (Bonefos®) und der monoklonale Antikörper Denosumab (Xgeva), die in unterschiedlichen Indikationen zum Einsatz kommen, bewertet.

Nach Analyse der Daten über Nutzen und Schaden kommt arznei-telegramm-Analyse zu folgenden Schlussfolgerungen bzw. Empfehlungen:

---Frauen mit Brustkrebs und mindestens einer osteolytischen Metastase unter Chemotherapie: Empfehlung für Pamidronat (Aredia), das intravenös alle 4 Wochen klinisch wirksam sei. Zusatznutzen von Zoledronat (Zometa) und Denosumab (Xgeva) gegenüber Pamidronat (Aredia) sei fraglich. Pamidronat (Aredia) wird gegenüber den beiden Substanzen aufgrund des niedrigeren Risikos für Kiefernekrosen vorgezogen.

---Hormonrefraktäres Prostatakrebs mit  Knochenmetastasen: Empfehlung für Zoledronat (Zometa) intravenös alle 3 Wochen zur Prävention skelettassoziierter Komplikationen.

---Andere solide Krebsarten: Fragliches Nutzen von Biphosphonaten und Denosumab (Xgeva) zur Prävention skelettbezogener Komplikationen.

---Symptomatisches Multiples Myelom: Empfehlung für Zoledronat (Zometa) intravenös alle 3 bis 4Wochen zur Prävention skelettassoziierter Komplikationen. Zoledronat (Zometa) würde hier möglicherweise das Überleben verlängern.

Nebenwirkungen: In dem Übersichtsartikel werden unter anderem auch über relativ seltene aber schwere Komplikationen wie Kiefernekrose, atypische Frakturen aber auch über Nierenfunktionsstörungen, auf die bei Biphosphonat-Therapie zu achten ist, informiert.

Medknowledge-Anmerkung: FDA spricht sich Mai 2012 aufgrund der Nutzen/Schaden-Relation eine Therapiedauer-Begrenzung von Biphosphonaten 3 bis 5 Jahren aus (2).

23.06.2012

  1. KNOCHENMETASTASEN / MULTIPLES MYELOM... Prophylaxe von Skelettkomplikationen, arznei-telegramm 05/12

  2. Bisphosphonate: Argumente für eine Begrenzung der Therapiedauer, 10.05.2012

  3. Therapiekritik: Zoledronat (Zometa®) Off-Label-Anwendung bei Brustkrebs, 2011

Schlüsselwörter: Brustkrebs, skelett, komplikationen, Zoledronsäure, Zometa, Off Label, Brustkrebs, primärpophylaxe, Plasmozytom, primärprävention, multiples myelom, Sekundärprävention, Bisphosphonat, Knochenmetastasen, Brustkrebs, Krankheit, Knochen, osteolytische knochenläsionen, infektion, mammakarzinom, vertebrale frakturen, Metastasen Krebs, Bisphosphonate, Aminobisphosphonate, osteolyse, Skelett, Calcium und Hypercalcämie, überleben, mortalität, knochenbrüche, sterblichkeit, chemotherapie, brusterhaltende operation, wirbelsäule-bruch, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013