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Topische Antibiotika zur Prophylaxe der Wundinfektionen bei dermatologischen Eingriffen? 2011 - 2012

Hände weg von topischer Antibiotika zur Propylaxe Wundinfektionen bei sauberen dermatologischen Eingriffen.

Wir hatten 2011 drei kleine Studien vorgeselltt, die zeigten, dass Antibiotika für eine sichere und effektive Wundheilung bei fehlender Infektion nicht notwendig sind. Inzwischen ist eine aktuelle Studie zum Thema 2012 in der Fachzeitschrift Journal of American Academy of Dermatology erschienen (1).

 In der aktuellen Studie wurde die Frage nach Schaden/Nutzen der Anwendung der topischen Antibiotika zur Desinfektion bei „sauberen“ (das Wort „clean“ in der Studie bedeutet wahrscheinlich Eingriff an „nicht infizierten“ Hautarealen) Dermatologischen Eingriffen untersucht.

Es wurden Dabei die Daten der amerikanischen "National Ambulatory Medical Care Survey analysiert, welche Daten von etwa 212 Millionen sauberen dermatologischen Eingriffen zwischen 1993 und 2007 beinhaltet.

Topische Antibiotika wurden in etwa 5% der dermatologischen Interventionen zur Propylaxe der postoperativen Wundinfektionen eingesetzt. Die meisten Eingriffe waren Haut-Exzisionen und Haut-Biopsien.

Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigten, dass die Anwendung der topischen Antibiotika bei sterilen  dermatologischen Eingriffen die Rate der Wundinfektionen nicht verringert hat. Im Gegenteil haben sie im Vergleich zu anderen Desinfektionsmittel häufiger zu allergischer Kontakt-Dermatitis, Infektionen mit resistenten Keimen geführt, und die Kosten noch zusätzlich gesteigert.

Fazit: Topische Antibiotika sollten bei „sauberen“ dermatologischen Eingriffen nicht mehr zur zur Propylaxe der postoperativen Wundinfektionen eingesetzt werden: sie sind nicht-effektiv und haben signifikante Nebenwirkungen.

  1. Levender MM et al. Use of topical antibiotics as prophylaxis in clean dermatologic procedures. J Am Acad Dermatol 2012 Mar; 66:445.
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Stand: 25. Mai 2013