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Distale symmetrische Polyneuropathie (DSP): Ist möglicherweise die Prädiabetes die Ursache? 2012

Bei Patienten, die sich mit neu aufgetretener distaler symmetrischer Polyneuropathie präsentieren, findet man oft keine zugrunde liegende Ursache. Es wurden bisher Überlegungen gestellt, ob ein Prädiabetes mit gestörtem Glukosetoleranztest möglicherweise die Ursache sei.

Eine aktuelle Studie (1) untersuchte das diagnostische Vorgehen: Ein ergiebiger Test wie der Glukosetoleranz-Test für diese Erkrankung der peripheren Nerven  wurde nur wenig gebraucht, wobei die Magnetresonanztomographie (MRT) eher zu häufig benutzt wird.

Und eine weitere zweite Studie (2) sagt zu der Hypothese "Prädiabetes als Ursache von DSP" eher NEIN.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Wie kommen Ärzte zur Diagnose „distale symmetrische Polyneuropathie“ ?

Die Evaluation der distalen symmetrischen Polyneuropathie: eine Ärzte-Umfrage über die klinische Durchführung

 

ZIELSETZUNG:

Es sollte die derzeitige klinische Durchführung der Erfassung der distalen symmetrischen Polyneuropathie bestimmt werden.

 

DESIGN:

Mithilfe einer modifizierten Dillman Methode wurden Umfragen zu 600 Internisten, 600 Neurologen und 45 neuromuskulären Spezialisten gesendet, die aus der American Medical Association Physician Masterfile ausgewählt wurden. Die Umfrage beinhaltete die Fragestellung, welche Tests die Ärzte bei folgenden drei Szenarien anordnen würden: (1) die initiale Einschätzung der distalen symmetrischen Polyneuropathie, (2) der Gebrauch von zusätzlichen Tests, wenn die initiale Einschätzung nicht aufschlussreich war und (3) Patienten mit Diabetes. Der t Test wurde gebraucht, um die Anzahl der Tests, die die jeweilige Art des Arztes angeordnet hatte zu vergleichen und der χ(2) Test wurde benutzt, um die Verhältnisse der angeordneten Tests zu vergleichen.

SETTING:

Nationale Umfrage mit Ärzten.

TEILNEHMER:
Internisten, Neurologen und neuromuskuläre Spezialisten.

ERGEBNISSE:
Die Rücklaufquote war 35%. Insgesamt wurden viele Tests für die volle Einschätzung der distalen symmetrischen Polyneuropathie angeordnet (Mittelwert [Standardabweichung] 16,5 [7,2] Tests). Es gab eine erhebliche Variation innerhalb und zwischen den Ärztetypen. Internisten ordneten weniger Tests an (Mittelwert [Standardabweichung] 14,5 [6,1] Tests) als es Neurologen taten (Mittelwert [Standardabweichung] 17,5 [7,9] Tests) (p<0,001). Bezogen auf den Glukosetoleranz-Test wurden erhebliche Unterschiede zwischen den Arten von Ärzten gefunden. Dabei ordneten die Neurologen und neuromuskulären Spezialisten diesen Test häufiger an (respektive 28,6% und 72,3%) und Internisten ordneten diesen Test weniger häufiger an (4,1%). Ein Gehirn und/oder Rückenmark MRT wurde von 19,8% der Internisten und 12,9% der Neurologen angeordnet.

FAZIT:
Von der unterstützenden Evidenz, ist die derzeitige praktische Intention der Einschätzung der distalen symmetrischen Polyneuropathie sehr variabel und unterscheidet sich weitreichend. Ein ergiebiger Test wie der Glukosetoleranz-Test für diese Erkrankung der peripheren Nerven  wird nur wenig gebraucht, wobei die Magnetresonanztomographie (MRT) eher zu häufig benutzt wird. Eine Forschung, die eine optimale Evaluation der distalen symmetrischen Polyneuropathie definiert, hat das Potential in einer effizienteren Behandlung zu enden.

  1. Callaghan BC et al. The evaluation of distal symmetric polyneuropathy: A physician survey of clinical practice. Arch Neurol 2012 Mar; 69:339
  2. Dyck PJ et al. Impaired glycemia and diabetic polyneuropathy: The OC IG Survey. Diabetes Care 2012 Mar; 35:584
Schlüsselwörter: distale symmetrische Polyneuropathie, DSP, PNP, Diabetes-polyneuropathie, alkohol, neuropathie, Prädiabetes, nephropathie, retinopathie, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013