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Alles Asthma?: Viele nicht-eosinophile Patienten, 2012

Viele Patienten mit mildem bis moderaten Asthma haben keine Eosinophilie beim Blutbild, obwohl sie alle anderen Symptome wie reversible Atemwegsobstruktion, und Hyperreagibilität der Atemwege aufweisen. Diese Gruppe der nicht-eosinophilen Patienten reagieren auf die anti-entzündliche Therapie (z.B. mit inhalativen Kortikosteroiden ICS) schlechter.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Mildes bis moderates Asthma: eine große Subgruppe ist persistierend ohne Eosinophilie.

 

RATIONALE:

Eine Eosinophilie der Atemwege ist typisch für Asthma und viele Behandlungsstrategien zielen darauf ab. Asthma ist jedoch klinisch heterogen und eine Subgruppe von Asthmapatienten zeigt keine Eosinophilie der Atemwege. Die Größe dieser Subgruppe ist unklar, weil in bisherigen Studien mehrmalige Sputum-Zytologien ausblieben. Anhand dieser ließe sich bestimmen, ob ein Asthmatiker an einer intermittierenden oder persistierenden Sputum-Eosinophilie leidet oder persistierend nicht-eosinophil ist. 

ZIELE:

In der Studie wurden Prävalenz und klinische Charakteristika von Asthmatikern ohne Eosinophilie untersucht.

METHODEN:

Von 995 Asthmapatienten aus klinischen Studien des Asthma Clinical Research Network  wurden Sputum-Zytologien analysiert. Im Rahmen der Studien war eine Sputum-Induktion mit oftmals mehrfacher Sputum-Zytologie erfolgt und das Ansprechen auf eine Standard-Asthmatherapie untersucht worden.

BESTIMMUNGEN UND HAUPTERGEBNISSE:

Gemäß der Ergebnisse einer Querschnitts-Regressionsanalyse trat eine Sputum-Eosinophilie (≥2% Eosinophile) nur in 36% der Asthmapatienten ohne inhalative Corticoide (ICS) und in 17% der ICS-behandelten Asthmapatienten auf. Häufig fand sich keine Eosinophilie, sogar bei Asthmapatienten mit suboptimal kontrollierter Erkrankung. Erfolgten wiederholte Untersuchungen bei  Asthmapatienten ohne ICS, wurde bei 22% der Patienten bei jeder Bestimmung eine Sputum-Eosinophilie festgestellt (persistierende Eosinophilie), bei 31% der Patienten mindestens einmal (intermittierende Eosinophilie) und bei 47% der Patienten bei keiner der Untersuchungen (persistierend ohne Eosinophilie). Eine zweiwöchige kombinierte anti-inflammatorische Therapie führte zur signifikanten Verbesserung der Atemwegsobstruktion bei Patienten mit eosinophilem Asthma, nicht jedoch bei persistierend nicht-eosinophilen Asthmapatienten. Im Gegensatz dazu wurde kein Unterschied zwischen beiden Gruppen hinsichtlich der Bronchodilatation durch Albuterol festgestellt.

SCHLUSSFOLGERUNG:

Etwa die Hälfte der Patienten mit mildem bis moderatem Asthma zeigen eine persistierend nicht-eosinophile Erkrankung. Diese Subgruppe reagiert schlecht auf die derzeit verfügbare anti-inflammatorische Therapie.

  1. McGrath KW et al. A large subgroup of mild-to-moderate asthma is persistently noneosinophilic. Am J Respir Crit Care Med 2012 Mar 15; 185:612
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Stand: 25. Mai 2013