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HPV-Impfung zur Sekundärprävention von Analen Neoplasien bei homosexuellen Männern, 2012

Eine aktuelle Studie (1) zeigt, dass HPV-Impfstoff bei homosexuellen Männern, die anamnestisch bereits chirurgisch behandelten analen Neoplasien hatten, die Rezidiv-Rate der analen Neoplasien signifikant reduzieren kann.

In Deutschland sind als Imfpstoffe Gardasil und Cervarix zugelassen. Beide sind gegen die onkogenen HP-Viren, den Typen 16 und 18, wirksam.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Prävention von rekurrenten high-grade analen Neoplasien durch Vierfachimpfung gegen das Humane Papillomavirus bei Männern, die Sex

 

HINTERGRUND:

Die meisten analen Plattenepithelkarzinome und präkanzeröse Läsionen werden der Infektion mit dem Humanen Papillomavirus (HPV) zugeschrieben. Durch Vorbeugen einer HPV-Infektion reduziert der Vierfachimpfstoff gegen HPV (qHPV) das Risiko von analem Krebs/präkanzerösen Läsionen bei jungen Männern, die Sex mit Männern (MSM) haben und welche keinen analen Krebs oder präkanzeröse Läsionen in der Anamnese haben. Bei der hier benutzten Methode wurden viele Personen mit positiver Anamnese bezüglich präkanzerösen analen Läsionen oder high-grade analen intraepithelialen Neoplasien (HGAIN) elektiv geimpft. In der Studie wurde bestimmt, ob die qHPV hinsichtlich der Prävention des Wiederauftretens von HGAIN effektiv ist.

METHODEN:

Diese nicht-gleichzeitige Kohortenstudie evaluierte 202 Patienten, die eine positive Anamnese hinsichtlich zuvor bereits behandelter HGAIN aufwiesen. 88 Patienten wurden geimpft, 114 Patienten nicht. Es wurde die Rekurrenz-Rate von histologischer HGAIN bei geimpften versus nicht-geimpften Patienten bestimmt.

ERGEBNISSE:

Während einem Follow-Up von 340,4 Personen-Jahren entwickelten 12 (13,6%) geimpfte Patienten und 25 (30;7%) ungeimpfte Patienten eine rekurrente HGAIN. Eine multivariable Analyse der Hazard-Ratio zeigte, dass eine positive Testung auf onkogenetische HPV-Genotypen innerhalb von 8 Monaten vor Eintritt in die Studie mit einem erhöhten Risiko von rekurrenter HGAIN 2 Jahren nach Eintritt in die Studie (HR 4.06; 95% Konfidenz Intervall [KI], 1.58-10.40; P = .004) assoziiert war, und dass die qHPV mit einem niedrigeren Risiko von rekurrenter HGAIN (HR .50; 95% KI, .26-.98; P = .04) assoziiert war. Unter Patienten, die mit onkogenetischem HPV infiziert waren, war die qHPV mit einem gesenkten Risiko von rekurrenter HGAIN 2 Jahre nach Eintritt in die Studie assoziiert (HR .47; 95% KI, .22-1.00; P = .05).

FAZIT:

Die Vierfachimpfung gegen HPV  reduziert das Wiederauftreten von präkanzerösen analen Läsionen oder high-grade analen intraepithelialen Neoplasien (HGAIN) bei Männern, die Sex mit Männern haben, und könnte eine effektive adjuvante Nachbehandlungs-Therapieform sein. Um diese Ergebnisse zu bestätigen, sollte eine randomisierte kontrollierte Studie durchgeführt werden.

  1. Swedish KA et al. Prevention of recurrent high-grade anal neoplasia with quadrivalent human papillomavirus vaccination of men who have sex with men: A nonconcurrent cohort study. Clin Infect Dis 2012 Apr; 54:891.
Schlüsselwörter: Prävention, vorbeugung, screening, rekurrente, wiederkehrende, high-grade anale Neoplasien,  männer, Zulassung, Vakzinierung, Impfstoff, geschlechtsbereich, anal-neoplase, krebs, penis, intimbereich, anus, rektum, anale warzen, Impfung, HPV-Infektion,Krankheit, warzen, verruca, Therapie, Behandlung, Medikament, USA, Medikament, Arzneimittel, mann, tumor, krebs-vorbeugung, warze, analsex, infektion,  warze, humanes Papillomavirus, allergie, überempfindlichkeit, Schock, Genitalwarzen, krebs, anal, analkrebs, homosexuelle, sex, neoplasie, tumor, Zervixkarzinom, Gebärmutterhalskrebs, darmkrebs, Plattenepithelkarzinom, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013