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Resistente Hypertonie: Kardiale Effekte der renalen sympathischen Denervierung, 2012

Katheterbasierte sympathische renale Denervation verbesserte die Blutdruck-Kontrolle und die Herzfunktion, und reduzierte die linksventrikuläre Hypertrophie.

In der Studie wurden Patienten mit trotz Dreifach-Hypertensiva schlecht eingestellter Hypertonie (RR-Werten >160mmHg) einer katheterbasierten sympathischen renalen Denervation unterzogen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Renale sympathische Denervierung reduziert linksventrikuläre Hypertrophie und verbessert die Herzfunktion bei Patienten mit resistentem Bluthochdruck.

ZIELSETZUNG:

Die Studie untersuchte den Effekt von katheterbasierter renaler sympathischer Denervierung (RD) auf linksventrikuläre Hypertrophie (LVH) und die systolische und diastolische Funktion bei Patienten mit resistentem Bluthochdruck.

HINTERGRUND:

LVH und diastolische Dysfunktion sind mit erhöhter sympathischer Aktivität und gesteigerter Morbidität und Mortalität assoziiert. Der Effekt von RD auf LVH und LV-Funktion ist unklar.

METHODEN:

46 Patienten unterzogen sich bilateraler RD und 18 Patienten dienten als Kontrollen. Transthorakale Echokardiographie wurde am Startpunkt der Studie durchgeführt, ebenso nach 1 und nach 6 Monaten.

ERGEBNISSE:

Neben einer Reduktion des systolischen und diastolischen Blutdrucks (-22.5/-7.2 mmHg nach 1 Monat und -27.8/-8.8 mmHg nach 6 Monaten, p < 0.001 an beiden Zeitpunkten), reduzierte RD signifikant die durchschnittliche interventrikuläre Septumdicke von 14.1 ± 1.9 mm auf 13.4 ± 2.1 mm und 12.5 ± 1.4 mm (p = 0.007) und den linksventrikulären Masse-Index von 53.9 ± 15.6 g/m(2.7) (112.4 ± 33.9 g/m(2)) auf 47.0 ± 14.2 g/m(2.7) (103.6 ± 30.5 g/m(2)) und 44.7 ± 14.9 g/m(2.7) (94.9 ± 29.8 g/m(2)) (p < 0.001) nach 1 und nach 6 Monaten. Der laterale E/E' der Mitralklappe verringerte sich nach der RD von 9.9 ± 4.0 auf 7.9 ± 2.2 nach 1 Monat und auf 7.4 ± 2.7 nach 6 Monaten (p < 0.001), was eine Reduktion von linksventrikulären Füllungsdrücken andeutet. Die isovolumetrische Relaxationszeit verkürzte sich (beim Startpunkt 109.1 ± 21.7 ms vs. 85.6 ± 24.4 nach 6 Monaten, p = 0.006), während sich die Ejektionsfraktion nach RD signifikant vergrößerte (beim Startpunkt: 63.1 ± 8.1% vs. 70.1 ± 11.5% nach 6 Monaten, p < 0.001). Bei den Kontroll-Patienten wurden keine signifikanten Beobachtungen erzielt.

FAZIT:

Neben dem bekannten Effekt auf den Blutdruck zeigte diese Studie zum ersten Mal, dass die renale sympathische Denervierung die Masse des linken Ventrikels signifikant reduziert und die diastolische Funktion verbessert, was wichtige prognostische Auswirkungen auf Patienten mit resistenten Bluthochdruck mit einem hohen kardiovaskulären Risiko haben könnte.

  1. Brandt MC et al. Renal sympathetic denervation reduces left ventricular hypertrophy and improves cardiac function in patients with resistant hypertension. J Am Coll Cardiol 2012 Mar 6; 59:901
Schlüsselwörter: Renale sympathische Denervierung, katheter, bluthochdruck, hypertensive krise, Refraktäre Hypertonie, Katheterbehandlung senkt Blutdruck dauerhaft, Sympathikus-Denervation, linksventrikuläre Hypertrophie, herzinfarkt, schlaganfall, Sympathicus, Renale Denervation, Katheterbasierte sympathische renale Denervationinfektion, resistente hypertonie, bluthochdruck, antihypertensiva, herzfunktion, khk, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013