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Zusammenhang zwischen Progression bei Demenz und "stillen" zerebralen Emboli, 2012

Klinisch "stille" zerebrale Emboli können die Progression der Demenz-Krankheit beschleunigen, das gilt für Patienten für Alzheimer- als auch vaskulärer Demenz. Klinische Untersuchungen für die Prävention von zerebralen Emboli und Therapieansätze für Demenz werden dringend benötigt.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Zusammenhang zwischen beschleunigter Verschlechterung bei Alzheimer´s und vaskulärer Demenz und zerebralen Emboli

 

KONTEXT: spontane zerebrale Embolie zeigen sich häufig bei Patienten mit Alzheimer´s und vaskulärer Demenz. Die Autoren untersuchten den Einfluss von zerebralen Emboli auf kognitive und funktionelle Verschlechterung bei Alzheimer´s und vaskulärer Demenz über einen Zeitraum von 2 Jahren.

 

METHODEN: Es wurden zerebrale Emboli in der Arteria cerebri media alle 6 Monate über einen Zeitraum von 16 Monaten mittels Dopplersonografie bei 144 Patienten mit Demenz untersucht (Alzheimer´s n=84, vaskuläre Demenz n=60). Die Verschlechterung der Kognition wurde alle 6 Monate über einen Zeitraum von 2 Jahren mittels Alzheimer´s Assessment Scale (ADAS-Cognitive), Mini-Mental-State Examination, Interview for Deteoriation in Daily Living Activities in Dementia (um die tägliche Funktion zu überprüfen) und dem Neuropsychiatrischen Inventory für Verhaltensänderungen und psychosoziale Veränderungen gemessen. Der Zusammenhang von zerebralen Emboli und dem Voranschreiten der Demenz wurde mit Hilfe eines longitudinalen Regressions Models das auf Alter, Geschlecht, diagnostischer Subtyp, Alter zum Diagnosezeitpunkt und signifikanten vaskulären Risikofaktoren angeglichen wurde.

 

ERGEBNISSE: Spontane zerebrale Emboli wurden in 63 (44%) der Patienten mit Demenz, bei 36 (43%) der Alzheimerpatienten und bei 27 (45%) der Patienten mit vaskulärer Demenz gefunden. ADAS-Cog Scores zeigten eine schnellere Verschlechterung der kognitiven Funktion bei Patienten mit zerebralen Emboli über 2 Jahre, mit einer mittleren Zunahme des Scores von 15.4 im Vergleich zu 6.0 bei Patienten ohne zerebrale Emboli. Ähnlich zeigten die Scores des Interview for Deteoriation in Daily Living Activities eine schneller Verschlechterung bei Patienten mit zerebralen Emboli, der mittlere Anstieg des Scores betrug 59.0 im Vergleich mit 17.9 bei Patienten ohne Emboli. Der Neuropsychiatrische Inventory Score zeigte auch einen schnelleren Abbau der Patienten mit zerebralen Emboli, hier betrug der Anstieg des Scores im Mittel 12,0 im Vergleich zu –3.8 bei Patienten ohne zerebrale Emboli.

 

 

ZUSAMMENFASSUNG: Spontane zerebrale Emboli sagen eine beschleunigte Verschlechterung der Demenz über 2 Jahre bei Alzheimers sowie vaskulärer Demenz voraus. Klinische Untersuchungen für die Prävention von zerebralen Emboli und Therapieansätze für Demenz werden dringend benötigt.

  1. Purandare N et al. Association of cerebral emboli with accelerated cognitive deterioration in Alzheimer's disease and vascular dementia. Am J Psychiatry 2012 Mar 1; 169:300
Schlüsselwörter: beschleunigter Verschlechterung Alzheimer-demenz, embolien, TNA, outcome, prognose, vaskuläre Demenz,zerebrale Emboli, nichtfokal, fokal, Akutbehandlung, Nachbetreuung, Stroke Unit, Schlaganfall, Apoplex, embolie, gehirn, Stroke units, Transitorische ischämische Attacke, thrombose, EXPRESS-Studie, TIA, thromboembolie, thrombose, blutung, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013