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Beta-Blocker-Dosierung und Outcome bei Patienten mit Herzinsuffienz, 2012

Aktuelle Studie (1): Höhere Beta-Blocker-Dosen führten zu einer Verbesserung von Outcome der Herzinsuffienz-Patienten. Langsames hoch Titrieren der Beta-Blocker-Dosis, solange die Patienten dies tolerieren (Blutdruck?, Herzfrequenz?), scheint ein plausibles Vorgehen zu sein. In Deutschland werden oft die kardioselektiven Betablocker wie Metoprolol oder Bisoprolol bei Herzinsuffienz eingesetzt.

-Medknowledge-Anmerkung: In den 90er Jahren wurde die Anwendung der ACE-Hemmer bei Herzinsuffienz massiv forciert; damals wurde die protektive Wirkung der Beta-Blocker in dieser Patientengruppe nicht hinreichend gewürdigt. Inzwischen erscheinen immer mehr Studien, die die positive Wirkung der selektiven Beta-Blocker bei Herzinsuffienz-Patienten belegen, wenn sie indikationsgerecht angewendet werden.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Beta-Blocker-Dosierung und deren Einfluss auf Patienten mit Herzversagen (systolische Dysfunktion) Die Ergebnisse der HF-ACTION-Studie

 

Ziel: Diese Studie soll den Zusammenhang zwischen Basis Beta-Blocker-Dosierung und Outcome in der HF-ACTION Studie zeigen.

 

Hintergrund: Beta-Blocker reduzieren die Morbidität und Mortalität bei Patienten mit chronischem Herzversagen (HF) die eine reduzierte Ejektionsfraktion haben. Es ist jedoch unklar, ob eine höhere Dosis als die Basisdosis das Outcome verbessert.

 

Methoden: Die HF-ACTION-Studie war randomisiert, multizentral und betrachtete 2.331 ambulante HF-Patienten mit systolischer Dysfunktion (nach der New York Heart Association Klasse II bis IV, linksventrikuläre Ejektionsfraktion <0.35). Es wurde randomisiert Sportübungen oder die normale Versorgung zugeteilt, das Follow up war im Mittel nach 2,5 Jahren. Es wurde die Carvedilol Basisdosierung als Anhaltspunkt verwandt, und als kontinuierliche Variable analysiert. Der Zusammenhang zwischen Betablocker-Dosierung und primären Endpunkt der generellen Mortalität, Hospitalisierung und anderen kardiovaskulären sekundären Endpunkten wurde vor und nach dem Angleichen von Variablen, die signifikant mit dem Outcome der HF-ACTION-Kohorte assoziiert sind, verglichen.

 

Ergebnisse: Neunundfünfzig Prozent der Patienten erhielten Beta-Blocker. Es wurde eine signifikante gegensätzliche Beziehung zwischen der Beta-Blocker-Dosis und der generellen Mortalität oder Hospitalisation gesehen, jedoch nicht in Beziehung zu anderen kardiovaskulären Endpunkten. Es wurde ein linearer Vorteil bei einer Dosis bis zu 50mg täglich beobachtet. Es wurde auch eine signifikante Assoziation zwischen Beta-Blocker-Dosis und Veränderung im Peakflow nach 3 Monaten gesehen. Es wurde kein erhöhtes Vorkommen von Bradykardien bei höheren Dosen der Beta-Blocker beobachtet.

 

Zusammenfassung: Es wurde eine signifikant gegensätzliche Beziehung zwischen der Dosis der Beta-Blocker und dem Endpunkt der generellen Mortalität oder Hospitalisation in der Kohorte mit systolischer Dysfunktion bewiesen, das Titrieren der Dosis bis zu 50mg pro Tag könnte also ein Vorteil für diese Patienten darstellen. 

  1. Fiuzat M et al. Relationship of beta-blocker dose with outcomes in ambulatory heart failure patients with systolic dysfunction: Results from the HF-ACTION (Heart Failure: A Controlled Trial Investigating Outcomes of Exercise Training) trial. J Am Coll Cardiol 2012 Apr 18
Schlüsselwörter: Beta-Blocker-Dosierung, Herzversagen, BetabBlocker-dosis, bradykardie, blutdruckmessung, hypotonie, systolische Dysfunktion, Vorsorge, Herzinsuffienz-Prävention bei Hypertonie, beloc, diuretikum, herzfrequenz, tachykardie, BetaBlocker, herzinfarkt, Bluthochdruck, blutdruck, herzversagen, hirninfarkt, Schlaganfall, hirn-infarkt, apoplex, gehirn, diastolisch dysfunktion, metoprolol, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013