Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Sexuell aktive Frauen: Erübrigt HPV-Impfung das Zervixkarzinom-Screening (Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge)? 2012

Die geimpften Frauen sollten weiterhin zum Zervix-Screening (Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge) gehen. 

Eine aktuelle Studie (1) aus England untersuchte die Häufigkeit und Risikofaktoren für persistierende genital-krebserregende Human-Papillom-Virus-(HPV)-Infektionen bei jungen Frauen. Die Studie konzentrierte sich auf die Zeit vor Einführung der HPV-Impfung gegen HPV-Typen 16 und 18 für Schulmädchen (Gardasil und Co).

Methoden: Aus den 20 Londoner Universitäten und Colleges wurden 2185 sexuell aktive Teilnehmerinnen (mittleres Alter 21 J) rekrutiert, die am POPI-Programm mit Chlamydien-Screening zwischen 2004-2008 teilgenommen, und selbständig Vaginal-Abstriche abgenommen, sowie Fragebogen ausgefüllt hatten. Nach einer Beobachtungszeit von 16 Monaten hatten 821 Frauen (38%) erneut Vaginalabstriche per Post versendet. In 2009-2010 wurden dann die gesammelten Abstriche für HPV getestet.

Ergebnisse: 18.5% der Abstriche waren positiv für karzinogenen Human-Papillom-Viren (HPV), und davon 15% positiv für karzinogene HPV-Genotypen, die von der Impfung nicht gedeckt waren.

Zwei oder mehr sexuelle Partner in einem Jahr und gleichzeitiger Chlamydia-Trachomatis-Infektion oder bakterielle Vaginose waren unabhängige Risikofaktoren für vaginale HPV-Infektion.

Infektion mit einem oder mehreren HPV-Genotypen wurden bei 17% der Vaginalabstriche gefunden, die nach der Beobachtungszeit versendet waren. Darin betrug der Inzidenz der karzinogenen HPV-Infektion 12,9%. Auch hier galten die genannten Risikofaktoren.

Von den 143 Frauen mit der karzinogenen HPV-Infektion in der ersten Runde hatten 20 ebenfalls Infektion mit dem gleichen karzinogenen HPV-Genotyp nach 12-28 Monaten; Von diesen Frauen hatten wiederum 13 Frauen (63%) eine erneut diagnostizierte HPV-Infektion mit den Genotypen 16 und 18, und 9 Frauen (45%) mit karzinogenen HPV-Genotypen, die von der Impfung nicht erfasst waren.

Fazit der Autoren: Multiple sexuelle Partner in einem Jahr waren ein unabhängiger Risikofaktor für HPV-Infektion. Infektion mit nicht vom HPV-Impfstoff erfassten karzinogenen Human-Papillom-Viren waren häufig; obwohl die aktuellen HPV-Impfstoffe einen partiellen Kreuz-Immunität (somit Schutz) gegen manche dieser karzinogenen HPV-Genotypen bieten, müssen die geimpfte Frauen weiterhin zum Zervix-Screening (Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge) gehen. 

  1. Frequency and risk factors for prevalent, incident, and persistent genital carcinogenic human papillomavirus infection in sexually active women: community based cohort study.  BMJ 2012;344:e4168
Schlüsselwörter: HPV-Infektion sexuell aktiven Frauen, Zervixkarzinom-Screening geimpfte Frauen, Zervix-Screening, Impfstoff, Impfung, HPV-Infektion, humanes Papillomavirus, allergie, überempfindlichkeit, Schock, mädchen, jugendliche, kinder, alte frauen, cervarix, akzeptanz-probleme, annehmen, Genitalwarzen, vaginal-abstrich, Zervixkarzinom, Gebärmutterhalskrebs-vorsorge,infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013