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Allergische Rhinitis (Heuschnupfen): Nasales Kombispray aus Kortison und Antihistaminikum, 2012

Azelastin (Allerdodil® Nasenspray): Antihistaminikum, in Deutschland zur Therapie von allergischer Rhinokonjunktivitis zugelassen.

Fluticason (Flutide® Nasenspray): Glukokortikoid, in Deutschland zur Therapie von allergischem Schnupfen zugelassen.

Aktuelle Studie (1): Nasales Spray aus einer Kombination vom Glukokortikoid Fluticason und Antihistaminikum Azelastin war bei der Therapie der allergischem Heuschnupfen effektiver als Monotherapie.

Zweimal täglich Azelastin plus Fluticason hat die nasale Symptome während der 2-Wöchigen Anwendung in Pollensaison signifikant reduziert.

Die neue Kombinationstherapie ist vor allem für Patienten mit moderater bis schwerer saisonaler allergischer Rhinitis eine Alternative, die unter Monotherapie schlecht eingestellt sind. Weiterhin könnte die Kombitherapie bei Patienten mit schweren Symptomen möglicherweise direkt als Erstlinientherapie eingesetzt werden.  

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Neue Formulierung von Azelastin und Fluticason zur intranasalen Therapie bei allergischer Rhinitis.

 

HINTERGRUND:

Die Behandlung einer moderaten bis schweren allergischen Rhinitis ist schwierig und viele Patienten erhalten mehrere Therapien bei nur mäßiger Symptomkontrolle. Deshalb bedarf es wirksamerer Behandlungsoptionen, die in gut kontrollierten, randomisierten prospektiven Studien im direkten Vergleich zur gängigen  Standardtherapie getestet werden.

ZIELE:

In den ausgewerteten Studien sollte die Wirksamkeit von MP29-02, einer neuen Formulierung von Azelastin und Fluticasonpropionat [FP], bei Patienten mit moderater bis schwerer saisonaler allergischer Rhinitis (SAR) untersucht werden. Die Wirksamkeit sollte mit zwei First-line-Therapien (intranasal Azelastin und intranasal FP), verglichen werden.

METHODEN:

3389 Patienten ( ≥ 12 Jahre) mit mäßiger bis schwerer SAR nahmen an drei Multicenterstudien teil. Bei diesen handelte es sich um randomisierte Doppelblindstudien mit Parallelgruppen sowie Placebo- und Aktivkontrolle (MP4002 [NCT00651118], MP4004 [NCT00740792] und MP4006 [NCT00883168]). Jede Studie wurde über 14 Tage während verschiedener allergie-relevanter Jahreszeiten durchgeführt. Als Hauptbestimmungspunkt der Wirksamkeit wurde untersucht, wie sich der nasale Symptom-Score (total nasal symptom score, Bereich 0-24) während der Behandlungsperiode veränderte. Analysiert wurde hierbei die Summe der morgendlichen und abendlichen Veränderungen gegenüber Studienbeginn. Outcome der Metaanalyse war die Wirksamkeit entsprechend der Erkrankungsschwere und die Zeitdauer bis zum Ansprechen bei relevanten Kriterien.

 

ERGEBNISSE:

Wie die Metaanalyse zeigt, wurde der Mittelwert des  nasalen Symptom-Scores bei  Behandlung mit MP29-02 gegenüber Studienbeginn stärker verringert (-5,7 [SD, 5,3]) als bei FP (-5,1 [SD, 4,9]; p < 0,001), bei Azelastin (-4,4 [SD, 4,8]; p <0,001) oder bei Placebo (-3,0 [SD, 4,2]; p < 0,001). Dieser Nutzen wurde ab dem ersten Tag der Bestimmung festgestellt. Dabei waren alle einzelnen Nasensymptome verbessert, auch bei Patienten mit stärkster Erkrankungsausprägung. Patienten mit moderater bis schwerer Rhinitis zeigten bei Behandlung mit MP29-02 durchwegs ein um Tage früheres Ansprechen und eine größere Wirksamkeit als Patienten mit FP und mit Azelastin.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: 

MP29-02, eine neue Formulierung von Azelastin und Fluticasonpropionat, ist den zwei First-line-Therapien bei allergischer Rhinitis überlegen. Patienten mit moderater bis schwerer saisonaler allergischer Rhinitis erreichten unter Therapie mit MP29-02 eine bessere und schnellere Symptomkontrolle als unter der empfohlenen Leitlinienmedikation.

  1. Carr W et al. A novel intranasal therapy of azelastine with fluticasone for the treatment of allergic rhinitis. J Allergy Clin Immunol 2012 May; 129:1282
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Stand: 25. Mai 2013