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Telemedizin-Monitoring der alten Menschen mit chronischen Krankheiten, 2012

Aktuelle Studie (1): Bei älteren Patienten mit chronischen Krankheiten (wie KHK, Herzinsuffienz, Asthma, COPD) führte Telemonitoring nicht zur Reduzierung der Krankenhausaufenthalte oder zu weniger Besuchen in der Notaufnahme.

In der Studie bestand das Telemonitoring aus der Übermittlung täglicher Daten (Blutdruck, Gewicht,Blutzucker, Sauerstoffsättigung per Oximeter und expiratorischer maximaler Peak-Flow per Peak-Flow-Meter).  

Auch eine ähnliche Studie hatte 2010 gezeigt, dass Telemonitoring zur keiner Besserung bei Herzinsuffizienz führt (2). Da wir in einer stark technisierten Welt leben, und auch mit Telemonitoring hohe Erlöse erzielt werden könnte, wird man vermutlich die Telemonitoring-Bemühungen nicht einstellen, und womöglich weiter überprüfen, es bei kleinen gefährdeten Subgruppen Sinn machen könnte.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Eine randomisierte kontrollierte Studie über den Einsatz von Telemonitoring, um bei älteren Erwachsenen mit mehreren Gesundheitsproblemen Krankenhausaufenthalte und den Besuch von Notaufnahmen zu reduzieren

 

HINTERGRUND: Die effiziente Versorgung von gebrechlichen älteren Erwachsenen wird zunehmend wichtiger werden bei der Umgestaltung des Gesundheitssystems. Telemonitoring im häuslichen Umfed kann eine Lösung sein, die Verläufe zu verbessern. Diese Studie wollte bei älteren Erwachsenen die Unterschiede untersuchen in Bezug auf Krankenhausaufenthalte und Besuche in einer Notaufnahme bei Benutzung von Telemonitoring im Vergleich zu herkömmlicher Versorgung.

METHODEN: Eine randomisierte, kontrollierte Studie wurde mit Erwachsenen im Alter von mehr als 60 Jahren, welche ein hohes Risiko für erneute Krankenhausaufenthalte hatten, durchgeführt. Die Teilnehmer wurden randomisiert entweder einem Telemonitoring (mit täglichen Eingaben) oder einer durch den Patienten selbst veranlassten, herkömmlichen Versorgung zugeteilt. Das Telemonitoring bestand aus der Übermittlung täglicher Biometriedaten, dem Mitteilen von Symptomen und einer Videokonferenz. Der primäre Endpunkt war ein zusammengesetzter Endpunkt von Krankenhausaufenthalten und Besuchen in einer Notaufnahme innerhalb der 12 Monate die auf die Aufnahme in die Studie folgten. Sekundäre Endpunkte waren Krankenhausaufenthalte, Besuche in der Notaufnahme und die Summe der Tage im Krankenhaus. Die Analyse erfolgte nach der ursprünglichen Einteilung der Teilnehmer in die beiden Gruppen (Intention-to-treat-Analyse).

ERGEBNISSE: 250 Teilnehmer wurden in die Studie aufgenommen, das durchschnittliche Alter betrug 80,3 Jahre. Der primäre Endpunkt aus Krankenhausaufenthalten und Besuchen in einer Notaufnahme unterschied sich nicht zwischen der Gruppe mit Telemonitoring (63,7%) und der Gruppe mit herkömmlicher Versorgung (57,3%) (P=0,35). Es wurden auch bei den sekundären Endpunkten, darunter die Krankenhausaufenthalte, Besuche in der Notaufnahme und die Summe der Tage im Krankenhaus, keine Unterschiede beobachtet. Es wurden keine signifikanten Gruppenunterschiede für Krankenhausaufenthalte und Besuche in der Notaufnahme gefunden zwischen der Phase vor der Aufnahme in die Studie und der Phase nach Beginn der Studie. Die Mortalität war in der Telemonitoringgruppe (14,7%) höher als in der Gruppe mit herkömmlicher Versorgung (3,9%) (P=0,008).

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Bei älteren Patientin führte Telemonitoring nicht zur Reduzierung der Krankenhausaufenthalte oder zu weniger Besuchen in der Notaufnahme. Sekundäre Endpunkte zeigten keine signifikanten Unterschiede zwischen der Gruppe mit Telemonitoring und der Gruppe mit herkömmlicher Behandlung. Es ist nicht bekannt, warum die Mortalität in der Gruppe mit Telemonitoring erhöht war.

  1. Takahashi PY et al. A randomized controlled trial of telemonitoring in older adults with multiple health issues to prevent hospitalizations and emergency department visits. Arch Intern Med 2012 May 28; 172:773
  2. Herzinsuffizienz (Herzversagen): Telemonitoring bringt keine Besserung, 17.11.2010
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Stand: 25. Mai 2013