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Können die Sportprodukte-Hersteller das halten, was sie an Leistung versprechen?, 2012

Die Werbung für sportbezogene Produkte (wie Sport-Getränke, Sportskleidung, Sportschuhe) verspricht häufig bessere Leistungen oder schnellere Regeneration nach Sport. Sind diese Versprechen evidenzbasiert? Eine aktuelle Studie, die Behauptungen in 1035 verschiedenen Websites untersuchte, sagt NEIN. Die Versprechen seien oft ohne Evidenz oder irreführend.

Vielleicht sollte auch für Sportprodukte eine ähnliche Datenbank wie für evidenzbasierte Medizin aufgebaut werden :-).

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Wie viel Evidenz steckt hinter den Leistungsversprechen der Sportmarken?

Die Evidenz, die Sportleistungsprodukte untermauert: eine systematische Beurteilung.

 

HINTERGRUND:

Es sollte das Ausmaß und die Beschaffenheit der Versprechen auf verbesserte sportliche Leistung untersucht werden, die in vielen Werbungen für eine große Bandbreite von sportbezogenen Produkten gemacht werden. Es sollte auch die Qualität der Evidenz, auf der diese Ansprüche basieren untersucht werden. 

 

METHODEN:

Die Autoren analysierten Werbungen in Zeitungen und assoziierten Websites von einer großen Bandbreite von Sportprodukten. Die Autoren suchten nach Referenzen, die die Leistungs- und/oder Erholungsbehauptungen von diesen Produkten unterstützen. Die Autoren beurteilten kritisch die Methoden von den wieder gefundenen Referenzen, indem sie das Evidenzlevel und das Risiko für einen Bias bewerteten. Die Autoren sammelten auch Informationen über die eingeschlossenen Teilnehmer, unerwünschte Ereignisse, Studienlimitationen, die primäre Messgröße von Interesse und ob die Intervention wieder getestet worden ist. 

 

ERGEBNISSE:
Die Autoren durchsuchten 1035 Internetseiten und identifizierten 431 leistungsverbessernde Behauptungen für 104 verschiedene Produkte. Die Autoren fanden 146 Referenzen, die diese Behauptungen unterstützten. Mehr als die Hälfte (52,8%) der Internetseiten, die diese Leistungsbehauptungen gemacht haben, haben keine Referenzen angegeben und die Autoren konnten für ungefähr eine Hälfte (72/146) der identifizierten Referenzen keine kritische Beurteilung durchführen. Keine der Referenzen bezog sich auf eine systematische Übersichtsarbeit (Evidenzlevel 1). Von den kritisch bewerteten Studien waren 84% eingstuft ein hohes Risiko für einen Bias zu haben. Eine Randomisierung wurde in nur einer Hälfte der Studien (58,1%) gebraucht, die Endpunkterhebung (allocation concealment) war nur in fünf (6,8%) Studien eindeutig; und das Verblinden von Untersuchern, Messgrößenbeurteilenden oder Teilnehmern war nur eindeutig als verwendet beschrieben bei 20 (27,0%) Studien. Nur drei von den 74 (2,7%) Studien hatten der Bewertung nach eine hohe Qualität und ein geringes Risiko für Verzerrung.

 

FAZIT:

Die derzeitige Evidenz ist nicht von hinreichender Qualität, um die Öffentlichkeit über die Vorteile und den Schaden von Sportprodukten aufzuklären. Es gibt einen Bedarf an Verbesserungen der Qualität und Berichterstattung der Forschung; ein Schritt vorwärts wäre es, die Evidenzen von systematischen Übersichtsarbeiten zu gebrauchen, um Entscheidungen mitzuteilen.       

  1. Heneghan C et al. The evidence underpinning sports performance products: A systematic assessment. BMJ Open 2012 Jul 18; 2:e001702
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Stand: 25. Mai 2013