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Veränderungen der Transfette bei Fast-Food nach Verbot in New York, 2012

Verzehr von Transfetten ist über Cholesterin-Erhöhung mit Übergewicht und kardiovaskulären Krankheiten assoziiert. In Deutschland sind die Transfette in vielen Fertigprodukten mit gehärteten Fetten und in Frittiertem (wie z.B. Pommes frites) vorhanden. Gesundheitsbehörde New York führt in den letzten Jahren schrittweise ein Verbot der Transfettsäuren ein.

Eine aktuelle Studie (1) zeigt, die Einführung einer lokalen Restaurant-Regulation in New York mit einem erheblichen Abfall des Gehalts an Transfetten bei Käufen in Fast-Food-Restaurants assoziiert war.

Also für Deutschland kann man die Parole ausgeben: von New York lernen heißt, gesund essen lernen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Veränderung des Gehalts an Transfettsäuren beim Erwerb von Fast-Food assoziiert mit der Regulation von Restaurants in New York: eine Vorher-Nachher-Studie.

 

HINTERGRUND:

Diätische Transfette erhöhen das Risiko für eine Koronare Herzkrankheit. 2006 erfuhr New York City (NYC) die erste Regulation in den Vereinigten Staaten, die den Gebrauch von Transfetten in Restaurants beschränkte.

ZIELSETZUNG:

Ziel war es den Effekt der Regulation des Gehalts an Transfetten und gesättigten Fetten beim Erwerb von Fast-Food in New York City abzuschätzen.

STUDIENDESIGN:

Querschnittsstudie, die Kaufbelege passend zu den vorliegenden Nährwertinformationen und kurze Umfragen von erwachsenen Kunden von Mittagsrestaurants beinhalteten, 2007 und 2009 durchgeführt, vor und nach der Einführung der Regulation.

SETTING:

168 zufällig ausgewählte Restaurantfilialen von 11 Fast-Food-Ketten in NYC.

TEILNEHMER:

Erwachsene Restaurantkunden, die 2007 und 2009 interviewt wurden.

MESSWERTE:

Veränderung der durchschnittlichen Grammzahl von Transfetten, gesättigten Fetten, Trans-plus gesättigte Fette und Transfette pro 1000 kcal pro Kauf, gemessen insgesamt und je nach Typ der Fast-Food-Kette.

ERGEBNISSE:

Die endgültige Auswahl beinhaltete 6969 Käufe im Jahr 2007 und 7885 Käufe im Jahr 2009. Insgesamt sank der durchschnittliche Gehalt an Transfetten um 2,4g (95% KI, -2.8 bis -2.0 g; P < 0.001), während gesättigte Fette einen leichten Anstieg von 0,55g aufwiesen (KI, 0.1 bis 1.0 g; P = 0.011). Der durchschnittliche Gehalt an Trans-plus gesättigten Fetten sank insgesamt um 1,9g (KI, -2.5 bis -1.2 g; P < 0.001). Die durchschnittlichen Transfette pro 1000kcal sanken um 2,7g pro 1000 kcal (KI, -3.1 bis -2.3 g pro 1000 kcal; P < 0.001). Käufe, die  0 Gramm an Transfetten aufwiesen, stiegen von 32% auf 59% an. Eine multivariate Analyse zeigte keine Assoziation zwischen der Armutsrate der Nachbarschaft, in der das Restaurant lokalisiert war, und den Veränderungen.

EINSCHRÄNKUNG:

Es könnte sein, dass die beinhalteten Fast-Food-Restaurants nicht repräsentativ für alle NYC-Restaurants sind.

FAZIT:

Die Einführung einer lokalen Restaurant-Regulation war mit einem erheblichen und statistisch signifikanten Abfall des Gehalts an Transfetten bei Käufen in Fast-Food-Restaurants assoziiert, ohne einen entsprechenden Anstieg von gesättigten Fetten. Restaurantgäste in Vierteln mit hohen und niedrigen Armutsquoten profitierten gleichermaßen. Dennoch wird eine bundesstaatliche Regulation nötig sein, um die Belastung der Bevölkerung mit industriellen Transfetten komplett zu eliminieren.

HAUPTFINANZIERUNGSQUELLE:

Die Stadt New York und das “Robert Wood Johnson Foundation Healthy Eating Research program”.

  1. Angell SY et al. Change in trans fatty acid content of fast-food purchases associated with New York City's restaurant regulation: A pre–post study. Ann Intern Med 2012 Jul 17; 157:81
  2. Siehe auch: Cholesterin und Fast Food New York will Transfette verbieten,2009
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Stand: 25. Mai 2013