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Rheumatoide Arthritis (RA): Krebsrisiko unter Biologika-Therapie?, Eine Metaanalyse gibt Entwarnung 2012

Es gibt Sicherheits-Bedenken, dass Biologika (TNF-Hemmer und Co.) bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) Krebsbildung fördern können. FDA hatte 2011 aufgrund von Berichten über T-Zell-Lymphomen bei Kindern und jungen Erwachsenen die Überprüfung der TNF-Hemmer verstärkt.

Eine aktuelle Meta-Analyse (1) ging dieser Frage nach, und analysierte Ergebnisse der randomisierten Studien, die sich bis 2012 der Biologika-Therapie und deren Sicherheit bei RA-Patienten widmeten und mindestens 2 jährige Beobachtungszeit hatten. In diesen Studien waren die Biologika Abatacept, Adalimumab (Humira), Anakinra, Certolizumab, Etanercept (Enbrel, Golimumab (Simponi), Infliximab (Ramicade), Rituximab (MabThera), und Tocilizumab (Kinasehemmer) eingesetzt. Die Studien sollten zudem mindestens 2-jährige Verlaufszeit aufweisen, und Biologika gegen Placebo oder traditionelle Basistherapeutika wie z.B. Methotrexat (DMARD: disease-modifying antirheumatic drugs) vergleichen.

Ergebnisse: Insgesamt 63 randomisierte Studien mit ca. 30.000 Patienten wurden analysiert. Es gab kein signifikant erhöhtes Krebsrisiko. Insgesamt 211 Patienten entwickelten Malignome (118 Solide Tumoren, 48 Hautkrebs, 14 Lymphome, 5 hämatologische Non-Lymphome, und 26 nicht-spezifische Tumoren).

Die Inzidenzrate für Malignome war im ersten Jahr unter Biologika plus Methotrexat (0,77%), Biologika-Monotherapie (0,64%), und Kontrollen (0,66%) sehr niedrig. Das Risiko unter Anakinra plus Methotrexat war sogar niedriger als unter Methotrexat-Monotherapie.

Wenn auch unter Biologika insgesamt keine signifikante Risikozunahme für Tumoren und Manifestationsorte ergab, war das Lymphom-Risiko unter TNF-Hemmer im Vergleich zu den Kontroll-Gruppen um den Faktor 2.1 höher.

Fazit der Autoren: Der Einsatz von Biologika (vor allem TNF-Hemmer) war bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) verglichen mit Placebo oder Basistherapeutika wie Methotrexat NICHT mit einem erhöhten Krebsrisiko assoziiert.

Medknowledge-Anmerkung: Es wäre sicher interessant gewesen, wenn die Autoren bei der Analyse der randomisierten Studien auch das Risiko für schwere Infektionen unter Biologika untersucht hätten. Das ist nämlich ein weiterer Punkt, der kontrovers hinsichtlich der Nutzen/Risiken-Verhältnis der Biologika diskutiert wird.

  1. Risk of Malignancies in Patients With Rheumatoid Arthritis Treated With Biologic Therapy: A Meta-analysis. JAMA September 5, 2012, Vol 308, No. 9
Schlüsselwörter: biologika, TNF-Blocker, Lymphome, Cetuximab Erbitux, Daclizumab Zenapax, Efalizumab Raptiva, Infliximab Remicade, Natalizumab Tysabri, Omalizumab, Xolair), TBC, Tuberkulose, Nebenwirkunge, Infektionen, lymphom, krebs, Panitumumab (ABX-EGF), Rituximab, MabThera, Tositumomab, Bexxar, Trastuzumab, Herceptin, leukämie, junge Erwachsene, Krebs, Medikament, Arzneimittel, biological, risiko, Therapie, TNF-Blocker, Behandlung, Monoklonale Antikörper, Adalimumab (Humira), Infektion, Nebenwirkungen, Bevacizumab, Avastin, krebsrisiko,infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013