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Nicht-Gonokokken-Urethritis: Was Tun bei Antibiotika-Therapieversagen? 2012

Antibiotika-Therapieversagen bei Nicht-Gonokokken-Urethritis (NGU) ist häufig auf Mykoplasma-Infektionen zurückzuführen.

Urethritis ist eine Schleimhaut-Entzündung der Urethra (Harnröhre). Klassische Symptome sind Brennen beim Wasserlassen und eitriger Ausfluss. Bei Urethritis werden „Urethritis gonorrhoica“ (Gonorrhö oder Tripper) und „Urethritis non gonorrhoica“.unterschieden. Eine Gonokokken-Urethritis wird entweder durch Abstrich oder Kultur des Harnröhrensekrets diagnostiziert oder auch ausgeschlossen.

Chlamydia trachomatis (CT), Mycoplasma genitalium (MG), und Trichomonas vaginalis (TV) sind sexuell-übertragbere Infektionen (STIs), die mit Nicht-Gonokokken-Urethritis (NGU) assoziiert sind. Männer mit Nicht-Gonokokken-Urethritis (NGU) werden empirisch oft mit Azithromycin (Zithromax) oder auch Doxycyclin behandelt. Eine aktuelle Studie aus den USA untersuchte das Antibiotika-Versagen bei Nicht-Gonokokken-Urethritis (NGU).

Die Mediziner analysierten die Daten von 293 heterosexuellen Männern mit symptomatischer NGU.

Ergebnisse: Von 293 Teilnehmern nahmen 169 an der Kontrolluntersuchung nach einem Monat teil. 80 von denen hatten noch anhaltende Symptome, bei welchen Initial 12% Chlamydia trachomatis und 44% Mycoplasma genitalium diagnostiziert waren.

Fazit: Anhaltende Chlamydia trachomatis und 44% Mycoplasma genitalium Infektionen sind nach Therapie einer Nicht-Gonokokken-Urethritis (NGU) relativ häufig.  

Wenn ein Patient Initial mit Doxycyclin behandelt wurde, könnte eine erneute Therapie mit Azithromycin oder Quinolonen (Ciprobay und Co.) wirksam sein.

  1. Seña AC et al. Chlamydia trachomatis, Mycoplasma genitalium, and Trichomonas vaginalis infections in men with nongonococcal urethritis: Predictors and persistence after therapy. J Infect Dis 2012 Aug; 206:357.
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Stand: 25. Mai 2013