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Meta-Analyse: Neue Antikoagulanzien bei Akutem Koronarsyndrom, 2012

Meta-Analyse: Patienten mit akutem Koronarsyndrom zeigten unter neuen Antikoagulanzien ein  extrem hohes Blutungsrisiko

Inzwischen hat Marcumar reichlich Alternativen bekommen. Die neuen Antikogualanzien Dabigatran (Pradaxa®), Rivaroxaban (Xarelto®), Apixaban (Eliquis®) werden oral eingenommen, INR-Kontrollen wie bei Marcumar sind nicht notwendig. Die Indikation bei Dabigatran (Pradaxa) und Rivaroxaban (Xarelto), hat sich inzwischen von Thrombose-Prophylaxe bis zur Thromboembolie-Prävention bei Vorhofflimmern erweitert. Wie ist aber der Stellenwert der neuen Antikoagulanzien bei akutem Koronarsyndrom? Eine aktuelle Meta-Analyse (1) ging dieser Frage nach.

In der Meta-Analyse in Archives of Internal Medicine wurden insgesamt 7 kontrollierte Studien mit 31 286 Patienten mit akutem Koronarsyndrom (AKS) analysiert. Patienten waren wegen AKS stationär aufgenommen, und hatten bereits antithrombotische Therapie (meist ASS, Clodipogrel und Co.) erhalten.

Im Vergleich zur Placebo-Gruppe hatten Patienten, die neue Antikoagulanzien erhalten hatten, viel höhere Rate an schweren Blutungen (odds ratio, 3.03). Dar Risiko für Stent-Thrombosen oder auch kombinierte ischämische Komplikationen (wie Z.B. Herzinfarkt) hatte sich in der Antikoagulanzien-Gruppe zwar signifikant jedoch klinisch eher moderat verringert, ohne einen Effekt auf die Mortalität auszuüben.

Fazit: Die Autoren kommen zu der Schlussfolgerung, dass Therapie mit neuen Antikoagulanzien bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom (AKS) im Vergleich zu Placebo keine Vorteile gezeigt hat. Im Gegenteil war die Rate der schweren Blutungen unter neuen Antikoagulanzien dramatisch höher. Das erhöhte Blutungsrisiko kann somit alle möglichen Vorteile einer antithrombotischen Therapie bei AKS-Patienten wieder aufheben.

Medknowledge-Anmerkung: Also, bis auf Weiteres Finger weg von Dabigatran (Pradaxa®) und Co. bei akutem Koronarsyndrom. Diese ist die erste Meta-Analyse, deren Ergebnisse eindeutig gegen die neuen Antikoagulanzien ausfallen. Bisher hatten die neuen Antikoagulanzien eher einen unaufhaltsamen Siegeszug gegenüber dem altgedienten Marcumar gehabt.

  1. András Komócsi et al: Use of New-Generation Oral Anticoagulant Agents in Patients Receiving Antiplatelet Therapy After an Acute Coronary Syndrome: Systematic Review and Meta-analysis of Randomized Controlled Trials ONLINE FIRST. Arch Intern Med. Published online September 24, 2012. doi:10.1001/archinternmed.2012.4026
Schlüsselwörter: Akutes Koronarsyndrom, Dabigatran, Pradaxa, Schlaganfall, Warfarin, hohes risiko, Tachyarrhythmia absoluta, Herzrhythmusstörung, blutungsrisiko, Tachyarhythmien direkte Thrombinhemmer, Prävention, vergleich, Behandlung, thrombo-embolischer Erkrankungen, Antikoagulation, per os, Thrombose und Embolie, RE-VOLUTION-rhythmusstörung, coumadin, Herz, rhythmusstörungen, Therapie, schwere blutungen, Behandlung, Thrombosen, Blutgerinnsel, mortalität, Embolien, marcumar, transiente ischämische Attacke, TIA, Schlaganfall, Vorhofflimmern, acs, Absolute Arrythmie, Rivaroxaban, Xarelto, absoluta, Rendix, herzinfarkt, blutung, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013