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Antithrombotische Therapie: Prasugrel (Efient®) im Vergleich zu Clopidogrel bei einem akuten Koronarsyndrom ohne Revaskularisiation, 2012

Aktuelle Studie: Prasugrel (Efient®) und Clopidogrel waren ähnlich effektiv bei akutem Koronarsyndrom. In Deutschland wird auch zunehmend Ticagrelor (Brilique®) eingesetzt [Siehe den Artikel Clopidogrel (Plavix®) vs. Ticagrelor (Brilique®) bei AKS]

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Prasugrel im Vergleich zu Clopidogrel bei einem akuten Koronarsyndrom ohne Revaskularisiation

 

HINTERGRUND: Die Wirkung einer intensivierten Thrombozyten-Aggregationshemmung bei Patienten, die eine instabile Angina Pectoris oder einen Myokardinfarkt ohne ST-Hebungen erleiden und keinem revaskularisierenden Eingriff unterzogen werden, wurde bisher nicht beschrieben.

METHODEN: In dieser doppelt-blinden, randomisierten Studie, wurde in einer Primäranalyse mit insgesamt 7.243 Patienten im einem Alter von weniger als 75 Jahren, die alle Aspirin erhielten, eine Behandlung mit Prasugrel (10 mg täglich) und eine Behandlung mit Clopidogrel (75 mg täglich) jeweils über eine Behandlungsdauer von bis zu 30 Monaten miteinander verglichen. In einer sekundären Analyse, die 2.083 Patienten im Alter von 75 Jahren oder mehr einschloss, wurden 5 mg Prasugrel täglich mit 75 mg Clopidogrel täglich verglichen.

ERGEBNISSE: Nach einem mittleren Nachbeobachtungsintervall von 17 Monaten war der primäre Endpunkt (Tod durch kardiovaskuläre Ursachen, Myokardinfarkt oder Schlaganfall) bei den Patienten unter 75 Jahren Alter bei 13,9% der Patienten aus der Prasugrel-Gruppe und bei 16,0% der Patienten aus der Clopidogrel-Gruppe (relatives Risiko in der Prasugrel-Gruppe: 0,91; 95% Konfidenzintervall [KI] von 0,79 bis 1,05; P=0,21) aufgetreten. Ähnliche Ergebnisse wurden auch in der Gesamtpopulation  beobachtet. Die zuvor spezifizierte Analyse für multiple, rezidivierende ischämische Ereignisse (alle davon Komponenten des primären Endpunkts) deuteten ein niedrigeres Risiko für Prasugrel bei Patienten jünger als 75 Jahre an (relatives Risiko: 0,85; 95% KI von 0,72 bis 1,00; P=0,04). Die Häufigkeiten von ernsten und intrakraniellen Blutungen waren in beiden Gruppen in allen Altersgruppen ähnlich. Es gab keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen bezüglich der Häufigkeit der nicht-hämorrhagischen, ernsten und ungünstigen Ereignisse, abgesehen von einer höheren Häufigkeit für Herzversagen in der Clopidogrel-Gruppe.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Bei Patienten mit instabiler Angina oder einem Myokardinfarkt ohne ST-Strecken-Hebungen wurde durch die Einnahme von Prasugrel im Vergleich zu Clopidogrel die Häufigkeit des primären Endpunkts nicht signifikant reduziert. Das Risiko für eine Blutung war bei beiden Medikamenten ähnlich. (Finanzierung durch Eli Lilly und Daiichi Sankyo).

  1. Matthew T. Roe et al: Prasugrel versus Clopidogrel for Acute Coronary Syndromes without Revascularization. NEJM August 26, 2012 (10.1056/NEJMoa1205512)
Schlüsselwörter: Prasugrel, Clopidogrel, plavix, Efient, Akutes Koronarsyndrom, ACS, KHK, Herzinfarkt, Einsatz, Plavix, Aspirin, ASS, Langzeittherapie, Medikament, vergleich, Antithrombotische therapie, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013