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Physiotherapie bei Parkinson: Eine systematische Übersicht und Meta-Analyse, 22.10.2012

Die Physiotherapie hat in der Kurzzeit einen klinischen Nutzen bei Morbus Parkinson: Unter der Physiotherapie haben sich die Gehgeschwindigkeit, die Länge der Gehstrecke, die Beweglichkeit und Balance sich gebessert. Des Weiteren war Physiotherapie mit wenigen Stürzen assoziiert. Mit anderen Worten ist Physiotherapie bei Parkinson-Patienten richtig und wichtig.
In dieser Studie sollte die Effizienz von Physiotherapie verglichen mit keiner Intervention bei Patienten mit Morbus Parkinson verglichen werden. Es wurde eine systematische Übersicht und eine Meta-Analyse von randomisiert kontrollierten Studien durchgeführt. Die Datenquellen waren Literaturdatenbanken, Studienregister, Zeitschriften, Abstract-Bücher, Konferenzverläufe und Referenzlisten, die bis Ende Januar 2012 durchsucht worden sind.
Es waren randomisiert kontrollierte Studien, die die Physiotherapie mit keiner Intervention bei Patienten mit Morbus Parkinson verglichen haben, geeignet. Zwei Autoren extrahierten unabhängig Daten aus jeder Studie. Es wurden Standard Meta-Analysen-Methoden benutzt, um die Effizienz von Physiotherapie verglichen mit keiner Intervention zu beurteilen.
Heterogenitätsteste wurden angewandt, um die Unterschiede bei dem Behandlungseffekt innerhalb der verschiedenen benutzten Physiotherapie-Interventionen einzuschätzen. Endergebnis-Messgrößen waren Gang, funktionelle Mobilität und Balance, Stürze, die klinisch eingeschätzte Beeinträchtigung und Behinderungsmessgrößen, die Lebensqualität aus Sicht des Patienten, unerwünschte Ereignisse, Compliance und die ökonomischen Analysenergebnisse.
39 Studien der 1827 Teilnehmer erfüllten die Einschlusskriterien, von denen
29 Studien Daten für die Meta-Analysen lieferten. Ein signifikanter Benefit von der Physiotherapie wurde bei neun von 18 beurteilten Ergebnissen berichtet. Die Ergebnisse, die klinisch signifikant sein könnten waren Geschwindigkeit (0,04 m/s, 95% Konfidenzintervall 0,02 bis 0,06, p<0,001), Berg Balance-Skala (3,71 Punkte, 2,30 bis 5,11, p<0,001) und die Punktwerte auf der einheitlichen Morbus-Parkinson-Beurteilungsskala (Totalpunktwert -6,15 Punkte, -8,57 bis -3,73, p<0,001; Teilbewertungen über die Aktivitäten im täglichen Leben -1,36, -2,41 bis -0,30, p=0,01; motorische Teilbewertung -5,01, -6,30 bis -3,72, p<0,001). Indirekte Vergleiche von den verschiedenen Physiotherapie-Interventionen zeigte keine Evidenz, dass der Therapieeffekt innerhalb der Interventionen für jegliche beurteilte Ergebnisse sich unterschied, abgesehen von den motorischen Teilbewertungen bei der einheitlichen Morbus-Parkinson-Beurteilungsskala (bei der eine Studie für den Grund der Heterogenität gefunden wurde).
Fazit: Die Physiotherapie hat einen kurzzeitigen Nutzen bei Morbus Parkinson. Eine breite Auswahl an physiotherapeutischen Techniken, die derzeit benutzt werden, um Morbus Parkinson zu behandeln, zeigt nur einen geringen Unterschied in den Langzeiteffekten. Große, gut konzipierte, randomisiert kontrollierte Studien mit verbesserter Methodik und Berichterstattung werden benötigt, um die Effizienz und die Kosteneffektivität für die Physiotherapie bei der längerfristigen Behandlung von Morbus Parkinson zu beurteilen.
  1. Tomlinson CL et al. Physiotherapy intervention in Parkinson's disease: Systematic review and meta-analysis. BMJ 2012 Aug 6;345:e5004 
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Stand: 25. Mai 2013