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Ist Screening für Diabetes Typ-2 bei Risiko-Gruppen sinnvoll? 24.10.2012

Lancet-Studie (1): Screening für Diabetes Typ-2 selbst bei Risiko-Gruppen ohne Vorteile.

Die Anzahl der Patienten mit Diabetes-Typ-2 nimmt vor allem aufgrund der Adipositas und des Bewegungsmangels in allen Altersgruppen zu. Zu Früherkennung wird Diabetes-Screening durchgeführt (2). Bei gesunden Personen wird ein Diabetes-Screening ab 45 Jahren, mindestens alle 3 Jahre empfohlen. Und bei Personen mit einem BMI> 25 und mit mindestens einem Risikofaktor (wie Familiäre Diabetes-Vorgeschichte, HbA1c > 5,7% oder erhöhte BZ-Nüchtern-Werte) soll in allen Altersgruppen und häufiger gescreent werden. Ist aber Diabetes-Screening wirklich wirksam, wird damit Mortalität tatsächlich reduziert? Eine aktuelle Studie in Lancet (1) untersuchte diese Fragestellung.
33 Hausarztpraxen im Osten Englands wurden für eins der folgenden Vorgehensweisen randomisiert:
-Screening und intensive multifaktorielle Behandlung bei Diabetes-Diagnose (n = 15)
-Screening sowie routinemäßige Therapie bei Diabetes-Diagnose nach nationalen Richtlinien (n = 13)
-no-Screening Kontrollgruppe (n = 5).
Die Studie bestand ursprünglich aus 20184 Personen im Alter von 40-69 Jahren (Durchschnittsalter 58 Jahre) mit Diabetes-Riskofaktoren. Im Screening-Verfahren wurden Nüchtern-Blutzucker und HbA1c gemessen, und oraler Glukose-Toleranz-Test durchgeführt. Der primäre Endpunkt war die Gesamtmortalität.
Bei 73% der 16047 Personen mit hohem Diabetes-Risiko wurde das Screening zwichen der 2001-2006 durchgeführt. Bei 3% in dieser Gruppe wurde Diabetes diagnostiziert. 4137 Kontrollpersonen ohne Screeninngbeteiligung wurden ebenfalls nachuntersucht.
Nach einer mittleren Beobachtungszeit von 9,6 Jahren war die Gesamtsterblichkeit der Hochrisiko-Patienten ähnlich wie in der Screening- und NICHT-Screening-Gruppe (10,5 und 9,9 Todesfälle pro 1000 Personen-Jahre). Mortalitätsrate für Herz-Kreislauf-und Krebs-Krankheiten waren in den beiden Gruppen ebenfalls ähnlich.
Fazit: In diesem großen UK-Studie war das Screening für Typ-2-Diabetes bei Patienten mit erhöhtem Risiko nicht mit einer Verminderung der Gesamtmortalität, kardiovaskulären, oder Diabetes-Sterblichkeit innerhalb von 10 Jahren verbunden. Die Vorteile des Screenings war kleiner als erwartet.
Schlüsselwörter:Screening-Diabetes Typ-2, Risiko-Gruppen, diabetes-früherkennung,
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Stand: 25. Mai 2013