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Prähospitale EKG-Auswertung per Computer-Analyse zur Diagnose von STEMI-Herzinfarkten. 29.10.2012

Die prähospitalen EKG-Computer-Auswertungen sind nicht sensitiv genug, um STEMI-Herzinfarkt-Patienten zu identifizieren. In einer aktuellen Studie (1) haben sie bei etwa der Hälfte der Patienten STEMIs nicht erkannt. Die Computer-EKG-Analysen sollten für die Entscheidung nicht alleine eingesetzt werden, ob das Herzkatheter-Labor der Kliniken vor dem Eintreffen der Patienten in Alarm-Bereitschaft gesetzt werden sollen oder nicht.

Prähospitale EKGs werden oft bei Patienten mit Verdacht auf Herzinfarkt mit ST-Hebung (STEMI) von Rettungssteams durchgeführt, um "Door-to-Balloon-Time" (Zeit zwischen Klinikankunft und PCI) zu verkürzen. Rettungsassistenen verwenden häufig Computer-Analysen zur EKG-Interpretation. Es ist jedoch nicht bekannt, wie genau der Computer STEMIs identifizieren können.

Eine aktuelle Studie untersuchte retrospektiv 200 prähospitale EKGs mit Computer-Auswertung analysiert, die von Rettungsteams auf dem Weg zu einem Trauma-Zentrum in Ohio zwischen 2007 und 2010 geschrieben waren. In der Studie wurden 100 EKGs von Patienten, die bei Verdacht auf STEMI anschließend einer Herzkatheter-Untersuchung unterzogen wurden, und 100 EKGs bei Patienten ohne STEMI ausgewertet. Die Sensitivität der EKG-Computer-Auswertungen betrug 58%, und somit nicht ausreichend.

Fazit: Die prehospitalen EKG-Computer-Auswertungen sind nicht sensitiv genug, STEMI-Herzinfarkt-Patienten zu identifizieren. Sie sollten nicht als einzige Methode zur präklinischen Aktivierung des Herzkatheter-Labors eingesetzt werden. EKG-Computer-Analysen können jedoch als Ergänzung zur Interpretation dienen.

  1. Bhalla MC et al. Prehospital electrocardiographic computer identification of ST-segment elevation myocardial infarction. Prehosp Emerg Care 2012 Oct 15;

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Stand: 25. Mai 2013