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Prävalenz von durch das MRT entdeckte Knie-Anomalien bei Patienten ohne Knie-Arthrose: (Framingham Osteoarthritis Studie), 02.11.2012

Die MRT zeigt Läsionen in dem tibiofemoralen Gelenk bei etwa 90% der Menschen im mittleren und höheren Alter ohne Knieschmerzen, bei denen ein Knie-Röntgenbild keinerlei Zeichen einer Kniegelenk-Arthrose zeigte. Also im Umkehrschluss können die Ärzte bei Patienten mit Knieschmerzen, bei denen MRT pathologische Befunde zeigt, nicht automatisch davon ausgehen, dass die MRT-Anomalien die Ursache der Beschwerden sind. Daher müssten die klinische Untersuchungsergebnisse und MRT-Befunde zusammen passen.

Die MRT zeigt Läsionen in dem tibiofemoralen Gelenk bei etwa 90% der Menschen im mittleren und höheren Alter ohne Knieschmerzen, bei denen ein Knie-Röntgenbild keinerlei Zeichen einer Kniegelenk-Arthrose zeigte. Also im Umkehrschluss können die Ärzte bei Patienten mit Knieschmerzen, bei denen MRT pathologische Befunde zeigt, nicht automatisch davon ausgehen, dass die MRT-Anomalien die Ursache der Beschwerden sind. Daher müssten die klinische Untersuchungsergebnisse und MRT-Befunde zusammen passen.

Es sollte der Gebrauch von Kernspin (MRT) der Knie mit keiner radiographischen Evidenz für Osteoarthritis untersucht werden, um die Prävalenz der strukturellen Läsionen durch Osteoarthritis und deren Beziehung zu Alter, Geschlecht und Fettleibigkeit zu bestimmen.

Es wurde eine populationsbasierte Beobachtungsstudie in einer gemeindebasierten Kohorte in Framingham, Massachusetts, USA durchgeführt (Framingham Osteoarthritis-Studie).

Es nahmen 710 Menschen teil, die älter als 50 Jahre waren, ohne radiografische Evidenz für eine Osteoarthritis (Kellgren-Lawrence Grad 0) und die sich einer MRT-Untersuchung des Knies unterzogen haben.

Die Hauptmesspunkte waren die Prävalenz von MRT-Befunden, die auf eine Knie-Osteoarthritis bei allen Teilnehmern hinweisen (Osteophyten, Knorpelschäden, Knochenmarkläsionen, subchondrale Zysten, Meniskusläsionen, Synovitiden, Verschleiß und ligamentäre Läsionen). Die Teilnehmer wurden stratifiziert nach Alter, Geschlecht, Body Mass Index (BMI) und die Anwesenheit oder Abwesenheit von Knieschmerz. Der Schmerz wurde mit Hilfe von drei verschiedenen Fragen und auch mit dem WOMAC Fragebogen erfasst.

Von den 710 Teilnehmern waren 393 (55%) Frauen, 660 (93%) waren weiß und 206 (29%) hatten in dem letzten Monat Knieschmerzen. Das mittlere Alter war 62,3 Jahre und der mittlere BMI war 27,9. Die Prävalenz von „irgendeiner Anormalität" war insgesamt 89% (631/710). Osteophyten waren die häufigsten Anormalitäten unter allen Teilnehmern (74%, 524/710), gefolgt von Knorpelschäden (69%, 492/710) und Knochenmarkläsionen (52%, 371/710). Je höher das Alter, desto höher war die Prävalenz für jegliche Art von Anormalität im MRT. Es gab keine signifikanten Unterschiede in der Prävalenz einer der Knieschäden zwischen den BMI-Gruppen. Die Prävalenz von mindestens einem Typ von Pathologie („irgendeine Anormalität") war sowohl in schmerzhaften (90-97%, abhängig von der Schmerzdefinition) und schmerzlosen (86-88%) Knien hoch.

Fazit: Die MRT zeigt Läsionen in dem tibiofemoralen Gelenk bei den meisten Menschen im mittleren und höheren Alter, bei denen ein Knie-Röntgenbild keinerlei Zeichen einer Osteoarthritis zeigte, ohne Berücksichtigung des Schmerzes.

 
Schlüsselwörter:Knie-Anomalien, röntgen, ct. zufallsbefund, MRT bei Patienten ohne Knie-Arthrose, überdiagnose, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

 

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Stand: 25. Mai 2013