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Der Effekt von Vitamin D3-Supplementierung auf Infekte der oberen Atemwege bei gesunden Erwachsenen: die VIDARIS randomisiert kontrollierte Studie. 02.11.2012

Vitamin D-Gabe reduzierte weder die Inzidenz und noch die Schwere einer Infektion der oberen Atemwege bei gesunden Erwachsenen, also keine Vorteile. Somit kann man Vitamin-D-Gabe in die Liste der Präraprate aufnehmen, die zwar lange und gerne gegeben worden sind, jedoch ohne Wirkung sind. In Deutschland zählen dazu vor allem wie Vitamin-C und Echinacea.
Beobachtungsstudien haben berichtet, dass eine inverse Assoziation zwischen den Serumspiegeln von 25-Hydroxyvitamin D (25-OHD) und der Inzidenz von Infektionen der oberen Atemwege besteht. Dennoch waren die Ergebnisse der klinischen Studien für Vitamin D-Supplementierung uneindeutig.
Bei dieser Studie sollte der Effekt von Vitamin D-Supplementierung auf die Inzidenz und die Schwere der Infekte der oberen Atemwege bei gesunden Erwachsenen untersucht werden. Es wurde eine randomisierte, doppelt-blinde, placebo-kontrollierte Studie unter 322 gesunden Erwachsenen im Zeitraum vom Februar 2010 und November 2011 in Christchurch, Neuseeland, durchgeführt.
Die Patienten wurden zufällig verteilt. Sie bekamen entweder eine initiale Dosis von 200 000 IE orales Vitamin D3, dann 200 000 IE einen Monat später und dann 100 000 IE monatlich (n=161) oder sollten einen Placebo mit dem identischen Dosisregime (n=161) über einen Gesamtzeitraum von 18 Monaten einnehmen.
Der primäre Endpunkt war die Anzahl von Episoden mit einer Infektion der oberen Atemwege. Sekundäre Endpunkte waren die Dauer der Infektionsepisoden, die Schwere der Atemwegsinfektions-Episoden und die Anzahl der arbeitsunfähigen Tage auf Grund einer Infektion der oberen Atemwege.
Die mittlere Baseline 25-OHD-Level der Teilnehmer war 29 (Standardabweichung 9) ng/mL. Die Vitamin D-Supplementierung resultierte in erhöhten Serumleveln von 25-OHD, die über 48 ng/mL in dem Studienzeitraum beibehalten wurden. Es gab 593 Infektionen der oberen Atemwege in der Vitamin D-Gruppe und 611 in der Placebogruppe, mit keiner statistischen signifikanten Differenz in der Anzahl der Atemwegsinfektionen pro Teilnehmer (im Mittel 3,7 pro Person in der Vitamin D-Gruppe und 3,8 pro Person in der Placebo-Gruppe; relatives Risiko 0,97; 95% Konfidenzintervall 0,85-1,11), in der Anzahl der arbeitsunfähigen Tage auf Grund einer Atemwegsinfektion (im Mittel 0,76 Tage in jeder Gruppe; relatives Risiko 1,03; 95% Konfidenzintervall 0,81-1,30), in der Dauer der Symptome pro Episode (im Mittel 12 Tage in jeder Gruppe; relatives Risiko 0,96; 95% Konfidenzintervall 0,73-1,25) oder in der Schwere der Atemwegsinfektionen. Diese Ergebnisse blieben auch unverändert, nachdem die Analysen saisonal und für das baseline 25-OHD-Level wiederholt wurden.
Fazit: In dieser Studie konnte eine monatliche Zufuhr von 100 000 IE Vitamin D die Inzidenz und die Schwere einer Infektion der oberen Atemwege bei gesunden Erwachsenen nicht reduzieren.
  1. Murdoch DR et al. Effect of vitamin D3 supplementation on upper respiratory tract infections in healthy adults: The VIDARIS randomized controlled trial. JAMA 2012 Oct 3; 308:1333
Schlüsselwörter: Infekt-vorbeugung, vitamin-d-Gabe, Postmenopause, Vitamin D plus Kalzium, 25-Hydroxyvitamin D, D3, Vitamin D2, Vorsorge, Prävention, Knochen, atemwegsinfektionen, grippe, bronchitis, immunabwehr, Osteoporose, schutz, protektive Wirkung, Darmkrebs, Knochenschwund, Frauen, Substitution, immunsystem verstärken, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013